Risikobewertung von nach Handelsumschlag gebildeten Aktiengrößenstrategien
Zusammenfassung
Das Dokument untersucht den Größeneffekt bei Aktien anhand des dollar-denominierten Handelsumschlags statt der Marktkapitalisierung. Es berichtet, dass ein gegenüber Beta und Niedrigvolatilität neutralisiertes Cold-Minus-Hot-Portfolio langfristig signifikant bleibt, mit einer t-Statistik von 5.1. Im Vergleich zum herkömmlichen, auf Marktkapitalisierung beruhenden SMB-Faktor werden diese Portfolios als weniger negativ mit der Niedrigvolatilitätsanomalie korreliert beschrieben.
Die Risikoanalyse betont, dass Größenportfolios insgesamt nahezu keine Schiefe aufweisen und das Extremrisiko auf den Large-Cap-Anteil konzentriert ist; Aktien kleiner Unternehmen weisen den Angaben zufolge eine positive Schiefe auf. Auf Ebene einzelner Aktien verzeichnen Aktien kleiner Unternehmen mit niedrigem Handelsumschlag selbst nach Volatilitätsbereinigung häufiger extreme Drawdowns. Das Dokument bezeichnet dieses idiosynkratische Risiko als diversifizierbar, was eine einfache Erklärung durch eine Risikoprämie erschwert. Es nennt weder Details zur Portfoliokonstruktion noch den Stichprobenzeitraum, Transaktionskosten oder Robustheitstests. Die berichtete Signifikanz und die Risikovergleiche belegen für sich genommen daher keine investierbare Performance.
Kernaussagen
- Der Größeneffekt wird anhand des dollar-denominierten Handelsumschlags und einer Cold-Minus-Hot-Portfoliokonstruktion gemessen.
- Die berichtete langfristige t-Statistik beträgt 5.1, nachdem Beta und Niedrigvolatilität neutralisiert wurden.
- Umschlagbasierte Größenportfolios korrelieren weniger negativ mit Niedrigvolatilität als der marktkapitalisierungsbasierte SMB-Faktor.
- Das Extremrisiko im Portfolio konzentriert sich den Angaben zufolge auf den Large-Cap-Anteil.
- Small-Cap-Aktien mit niedrigem Handelsumsatz weisen häufiger volatilitätsbereinigte Drawdowns auf; das Dokument bezeichnet dieses idiosynkratische Risiko jedoch als diversifizierbar.
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Volltext
# The "Size Premium" in Equity Markets: Where is the Risk? # The "Size Premium" in Equity Markets: Where is the Risk? We find that when measured in terms of dollar-turnover, and once $β$-neutralised and Low-Vol neutralised, the Size Effect is alive and well. With a long term t-stat of $5.1$, the "Cold-Minus-Hot" (CMH) anomaly is certainly not less significant than other well-known factors such as Value or Quality. As compared to market-cap based SMB, CMH portfolios are much less anti-correlated to the Low-Vol anomaly. In contrast with standard risk premia, size-based portfolios are found to be virtually unskewed. In fact, the extreme risk of these portfolios is dominated by the large cap leg; small caps actually have a positive (rather than negative) skewness. The only argument that favours a risk premium interpretation at the individual stock level is that the extreme drawdowns are more frequent for small cap/turnover stocks, even after accounting for volatility. This idiosyncratic risk is however clearly diversifiable.
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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.