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Asset-Growth-Effekt: Aktien mit niedrigem Wachstum kaufen | Stratmill

Artikel Quantpedia

Zusammenfassung

Das Dokument beschreibt eine US-Aktienstrategie, die nicht-finanzielle Unternehmen an der NYSE, AMEX und NASDAQ nach der Veränderung ihrer Gesamtaktiva im Vorjahr einordnet. Jeweils zum Jahresende im Juni werden zehn gleich große Gruppen gebildet. Die Gruppe mit dem geringsten Wachstum wird gekauft, die mit dem höchsten Wachstum leerverkauft; das Portfolio ist gleich gewichtet und wird jährlich angepasst. Die zitierte Forschung berichtet, dass Aktien mit niedrigem Wachstum der Aktiva besser abschnitten als Aktien mit hohem Wachstum, auch bei Large Caps. Ähnliche Befunde wurden in 40 internationalen Aktienmärkten beobachtet. Eine zitierte US-Studie berichtet für ihren Untersuchungszeitraum eine jährliche Renditeprämie von 20% gegenüber Aktien mit hohem Wachstum.

Die Erklärungen sind umstritten. Risikobasierte Ansätze verbinden Investitionen mit veränderten Risikopositionen, wenn Unternehmen von Wachstumsoptionen zu bestehenden Vermögenswerten wechseln. Verhaltensbasierte Ansätze verweisen auf Extrapolation, Fehlbewertungen und spätere Wachstumsumkehrungen. Laut Dokument klären die Befunde diese Erklärungen nicht. Zudem ist die Korrelation der Strategie mit dem Aktienmarkt unbekannt; ihr mögliches Potenzial als Absicherung in Bärenmärkten muss daher gründlich getestet werden. Die berichteten Befunde sind Forschungsergebnisse und keine Garantie für die künftige Wertentwicklung.

Kernaussagen

  • Zulässige US-Aktien jährlich nach der prozentualen Veränderung ihrer Gesamtaktiva im Vorjahr ordnen.
  • Das Dezil mit dem geringsten Wachstum kaufen und das mit dem höchsten Wachstum leerverkaufen; gleich gewichten und jährlich neu ausrichten.
  • Die zitierten Studien berichten niedrigere künftige Renditen von Unternehmen mit starkem Wachstum der Aktiva in US-amerikanischen und internationalen Märkten.
  • Forschende nennen risikobasierte und verhaltensbasierte Erklärungen; die Ursache ist laut Dokument ungeklärt.
  • Das Verhalten der Strategie in Aktienmarktkrisen ist unbekannt und muss weiter untersucht werden.

Schlagwörter

Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.