Kontinuierliches Makro-Timing für Growth-Defensive ETF-Allokation
Zusammenfassung
Das Paper untersucht, ob Makro- und Marktsignale den Zeitpunkt für Allokationen zwischen Growth- und defensiven ETF-Körben bestimmen können. Es behandelt die Aufgabe als Stilallokation statt als Suche nach einem neuen Alpha-Faktor: Die Faktorzuordnung zeigt erkennbare Exposures des Growth-minus-Defensive-Portfolios, aber kein statistisch überzeugendes annualisiertes Alpha. Die vorgeschlagene Regel kombiniert Entlastung bei den Zinsen, die Tiefe von Aktien-Drawdowns, eine Entlastung von Volatilitätsstress und einen Abschlag für überfüllte Growth-Positionierungen. Geglättete Wechselwirkungen ergeben einen kontinuierlichen Score, der in Portfolio-Gewichte überführt und im Zeitverlauf geglättet wird.
In der berichteten, zeitlich abgeglichenen Stichprobe nutzt die ausgewählte Regel eine begrenzte aktive Neigung und berücksichtigt Transaktionskosten. Im Vergleich schneidet sie besser ab als mehrere konkret benannte Benchmarks mit ausgewogener, signalgleicher, marktgleicher und volatilitätsgleicher Gewichtung. Walk-Forward- und Analysen nach -2022 liefern weitere Hinweise auf geringere Drawdowns und einen risikobereinigten Nutzen. Bei der rohen CAGR übertrifft die Regel jedoch weder eine vollständig investierte Growth-Strategie noch die stärksten statischen Portfolios mit hohem Growth-Anteil. Die Ergebnisse sprechen für interpretierbares Timing als Ansatz zur Risikoallokation; eine statische Growth-Positionierung bleibt ein anspruchsvoller Benchmark.
Kernaussagen
- Der Growth-minus-Defensive-Korb wird als Stilportfolio und nicht als neu entdeckte Renditeanomalie behandelt.
- Ein kontinuierlicher Score kombiniert Zinsen, Drawdowns, Entlastung von Volatilitätsstress und eine überfüllte Growth-Positionierung.
- Der Score wird in begrenzte Allokationsneigungen überführt; die realisierten Gewichte werden im Zeitverlauf geglättet.
- Die berichteten Tests zeigen Vorteile gegenüber mehreren angeglichenen Benchmarks, aber eine geringere rohe CAGR als bei vollständigem Growth-Exposure.
- Walk-Forward- und Analysen nach -2022 liefern Hinweise auf mögliche Verbesserungen bei Drawdowns und risikobereinigten Ergebnissen.
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# 2605.20636 # Continuous Timing Signals for Growth-Defensive Style Allocation: Factor Attribution, Risk Matching, and Out-of-Sample Evidence This paper studies conditional allocation between a growth/technology ETF basket, denoted by $G$, and a defensive income/value-oriented ETF basket, denoted by $D$. The objective is not to discover a new standalone alpha factor, but to examine whether known style exposures can be dynamically allocated using macro-market timing signals. Fama-French five-factor plus momentum attribution shows that the relative portfolio $G-D$ is a recognizable style portfolio: its market beta is 0.273, its HML beta is -0.552, its momentum beta is 0.117, and its annualized alpha is 1.95\% with a Newey-West t-statistic of only 0.81. The empirical object is therefore interpreted as a growth-versus-defensive style allocation problem rather than a new return anomaly. The allocation framework replaces discrete regime labels and if-then trading rules with a continuous smooth score. The score combines rate relief, SPY drawdown depth, high-VIX stress relief, and a growth-crowding penalty. Interaction terms are smoothed with softplus functions, the total score is mapped to G/D weights through a hyperbolic tangent function, and realized weights are smoothed with EWMA. In the main aligned comparison window from June 28, 2017 to May 15, 2026, with 10bp transaction costs, the selected smooth-score policy uses a 50\% maximum active tilt and obtains a 19.24\% CAGR, a Sharpe ratio of 1.01, and a maximum drawdown of -31.63\%. It improves over 50/50 G/D, matched TNX-only, matched core-only, SPY, and volatility-matched 100\% G benchmarks. It does not, however, exceed 100\% G or the best high-G static portfolios in raw CAGR. Walk-forward and post-2022 validations provide additional evidence of drawdown reduction and risk-adjusted allocation value. Overall, the evidence supports continuous, interpretable style timing, while also showing that high static growth exposure remains a strong benchmark.
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