Renditen aus Marktgleichgewichten mit Unternehmensmerkmalen ableiten
Zusammenfassung
Das Dokument entwickelt ein Modell dazu, wie Unternehmensmerkmale die Renditen von Vermögenswerten im Gleichgewicht beeinflussen können. Es nimmt an, dass die Nachfrage der Anleger separat von den Unternehmensmerkmalen und den logarithmierten Vermögenspreisen abhängt, während das Angebot an Vermögenswerten exogen und nicht faktorgetrieben ist. Bei einer linearen Abhängigkeit der Nachfrage von den Merkmalen führt der Marktausgleich zu Renditen, die ebenfalls linear von diesen Merkmalen abhängen können. Die resultierenden Koeffizienten stehen für die skalierte aggregierte Nettonachfrage und deren Veränderungen; die Autoren beschreiben, wie sie diese gemeinsam mit Panelregressionen schätzen.
Die Analyse leitet Bedingungen her, die Bewertungsanomalien mit Beziehungen zwischen Merkmalen verknüpfen. Den berichteten empirischen Ergebnissen zufolge erklären unternehmensspezifische fixe Effekte einen großen Teil der Value- und Momentum-Anomalien, wenn nur wenige Merkmale berücksichtigt werden. Die Autoren interpretieren diese Effekte als latente Anlegernachfrage und argumentieren, dass Modelle mit wenigen Dimensionen wichtige Strukturen übersehen können. Das Dokument nennt weder den Datensatz noch Einzelheiten zu den Regressionen oder Robustheitstests, sodass sich die empirischen Aussagen anhand dieser Darstellung nicht weiter beurteilen lassen. Das Gleichgewichtsergebnis hängt zudem von den Annahmen zur Anlegernachfrage und zum Vermögensangebot ab.
Kernaussagen
- Die getrennte Abhängigkeit der Anlegernachfrage von Merkmalen und logarithmierten Preisen ermöglicht die Gleichgewichtsableitung.
- Lineare, merkmalsbasierte Nachfrage und exogenes Angebot führen zu Renditen, die linear mit den Merkmalen zusammenhängen.
- Die Modellkoeffizienten stehen für die skalierte aggregierte Nachfrage und deren Veränderungen.
- Die Autoren schätzen diese Koeffizienten gemeinsam mit Panelregressionen.
- Bei wenigen Merkmalen erklären unternehmensspezifische fixe Effekte den Angaben zufolge einen großen Teil der Value- und Momentum-Anomalien.
Schlagwörter
Volltext
# Characteristics-driven returns in equilibrium # Characteristics-driven returns in equilibrium We reverse-engineer the equilibrium construction process of asset prices in order to obtain returns which depend on firm characteristics, possibly in a linear fashion. One key requirement is that agents must have demands that rely separately on firm characteristics and on the log-price of assets. Market clearing via exogenous (non-factor driven) supply, combined with linear demands in characteristics, yields the sought form. The coefficients in the resulting linear expressions are scaled net aggregate demands for characteristics, as well as their variations, and both can be jointly estimated via panel regressions. Conditions underpinning asset pricing anomalies are derived and underline the theoretical importance of the links between characteristics. Empirically, when the number of characteristics is small, the value and momentum anomalies are mostly driven by firm-specific fixed-effects, i.e., latent demands, which highlights the shortcomings of low-dimensional models.
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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.