Gleichgewichtspreise von Vermögenswerten bei quadratischen Handelskosten
Zusammenfassung
Dieses Paper untersucht Gleichgewichtspreise und Handelsstrategien in Risikoteilungsökonomien, in denen heterogene Akteure quadratische Transaktionskosten tragen. Es charakterisiert das Gleichgewicht durch ein gekoppeltes System vorwärts-rückwärts gerichteter stochastischer Gleichungen, das gemeinsam die Entwicklung wirtschaftlicher Zustände und die Entscheidungen der Akteure beschreibt. Die Autoren weisen nach, dass im Allgemeinen eine eindeutige Lösung existiert, wenn die Präferenzen der Akteure hinreichend ähnlich sind.
In einem Referenzmodell mit linearer Zustandsdynamik verknüpft das Modell Transaktionskosten und Volatilität mit beobachteten Illiquiditätsabschlägen und Liquiditätsprämien: Höhere Kosten stehen in einem positiven Zusammenhang mit der Volatilität. Das Ergebnis bietet eine theoretische Deutung dafür, wie Handelsfriktionen Vermögenspreise beeinflussen können. Das Dokument enthält weder eine numerische Kalibrierung noch einen empirischen Datensatz oder einen Test der Trading-Performance. Da das Existenzresultat von der angegebenen Präferenzbedingung abhängt, lassen sich nur begrenzte direkte Schlüsse darüber ziehen, wie gut das Framework bestimmte Märkte abbildet.
Kernaussagen
- Das Modell untersucht Gleichgewichtspreise und Strategien, wenn Akteure quadratische Handelskosten tragen.
- Das Gleichgewicht wird durch ein gekoppeltes vorwärts-rückwärts gerichtetes stochastisches System charakterisiert.
- Im Allgemeinen existiert eine eindeutige Lösung, wenn die Präferenzen der Akteure hinreichend ähnlich sind.
- In einem Referenzmodell mit linearer Dynamik stehen Transaktionskosten und Volatilität in positivem Zusammenhang mit Illiquiditätsabschlägen und Liquiditätsprämien.
- Das Dokument präsentiert ein theoretisches Ergebnis ohne empirische Kalibrierung oder Strategieevaluation.
Schlagwörter
Volltext
# Equilibrium Asset Pricing with Transaction Costs # Equilibrium Asset Pricing with Transaction Costs We study risk-sharing economies where heterogenous agents trade subject to quadratic transaction costs. The corresponding equilibrium asset prices and trading strategies are characterised by a system of nonlinear, fully-coupled forward-backward stochastic differential equations. We show that a unique solution generally exists provided that the agents' preferences are sufficiently similar. In a benchmark specification with linear state dynamics, the illiquidity discounts and liquidity premia observed empirically correspond to a positive relationship between transaction costs and volatility.
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