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Haushaltsportfolio bei konkurrierenden Sparzielen

Artikel arXiv papers · Autor: Steven Campbell et al.

Zusammenfassung

Diese Studie untersucht, wie ein Haushalt investieren sollte, wenn er gleichzeitig einen Vorsorgebedarf mit zufälligem Eintrittszeitpunkt und ein Sparziel mit festem Fälligkeitstermin berücksichtigen muss. Der Vorsorgebedarf ist bei Eintritt vollständig zu finanzieren, sofern der Haushalt dazu in der Lage ist; das Sparziel kann zum Fälligkeitstermin abgelehnt werden. Dieses Szenario bildet den Zielkonflikt zwischen verfügbaren Mitteln und wachstumsorientiertem Investieren ab.

Die Autoren beschreiben das Problem mithilfe einer Hamilton–Jacobi–Bellman-Gleichung und leiten eine Regel dafür ab, ob das Ziel mit festem Fälligkeitstermin finanziert werden sollte. Der Haushalt verfolgt dieses Ziel, wenn sein direkter Nutzen den Wertverlust dadurch übersteigt, dass weniger Mittel für Vorsorgebedarfe verfügbar bleiben. Das kalibrierte Modell deutet darauf hin, dass Flexibilität und die Verwendung von Vermögen für verschiedene Ziele bei mittlerem Vermögen besonders wichtig sind. Die Schlussfolgerungen hängen vom Modell und seiner Kalibrierung ab; das Dokument nennt weder die gewählten Parameter noch einen Vergleich mit beobachtetem Haushaltsverhalten.

Kernaussagen

  • Ein Vorsorgeziel mit zufälligem Eintritt konkurriert mit einem Sparziel mit festem Fälligkeitstermin um das Haushaltsvermögen.
  • Ein Vorsorgeziel muss bei Eintritt vollständig finanziert werden, sofern es bezahlbar ist.
  • Der Haushalt finanziert das Sparziel, wenn sein Nutzen den Verlust an Vorsorgewert aufwiegt.
  • Laut Modell sind Flexibilität und die gemeinsame Nutzung von Mitteln bei mittlerem Vermögen besonders wertvoll.
  • Eine frühzeitige Festlegung auf ein Ziel oder getrennte Konten für einzelne Ziele können Flexibilität oder Fungibilität verringern.

Schlagwörter

Volltext
# Portfolio Choice with Competing Precautionary and Accumulation Goals


# Portfolio Choice with Competing Precautionary and Accumulation Goals









We study optimal portfolio choice for a household managing two goals at once. A random-deadline precautionary goal, such as a medical emergency, must be paid in full whenever it arrives and is affordable; a fixed-deadline accumulation goal, such as a target retirement lifestyle, may be declined at its deadline. We show that precautionary saving crowds out growth-oriented investment, and deadline pressure is amplified by the competing precautionary claim. We characterize the value function as the unique viscosity solution of an HJB equation, and derive the household's optimal terminal funding rule. The household funds the fixed-deadline goal exactly when the direct benefit at least offsets the resulting drop in the value of keeping the precautionary goal funded. We calibrate the model and find that both flexibility and fungibility are most valuable at intermediate wealth. Committing in advance to fund a goal sacrifices flexibility, while managing each goal in its own account sacrifices fungibility.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.