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LPPL Belege für den Einfluss des Aktienmarkts auf Treasury-Renditen

Artikel arXiv papers · Autor: W. -X. Zhou et al.

Zusammenfassung

Die Studie wendet Muster des logperiodischen Potenzgesetzes (LPPL), interpretiert im Rahmen eines verhaltensbezogenen Herdenmodells, auf US-Treasury-Renditen an. Sie berichtet Belege für ein Antibubble bei Renditen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr, das im Oktober 2000 begann. In diesem Rahmen ist ein Antibubble eine bestimmte LPPL-Form, die kollektives Herdenverhalten erfassen soll. Die Autoren testen darauf mit parametrischen und nicht parametrischen Verfahren.

Um Zusammenhänge zwischen Märkten und Laufzeiten zu untersuchen, analysiert die Studie, wie sich angepasste LPPL-Parameter mit der Renditelaufzeit verändern. Außerdem verwendet sie verzögerte Kreuzkorrelationen zwischen dem S&P 500 und Anleiherenditen. Die Autoren interpretieren die Ergebnisse als Kausalkette vom Aktienmarkt über die Politik der Federal Reserve und kurzfristige Renditen zu längerfristigen Renditen, neben einem direkten Einfluss von Aktien auf langfristige Renditen. Dies ist die Interpretation historischer Muster durch die Autoren, einschließlich der Annahme, dass Aktien als Näherungsmaß für die Konjunkturaussichten dienen. Die Darstellung belegt weder, dass LPPL-Muster Kausalität beweisen, noch dass der Zusammenhang über den untersuchten Zeitraum hinaus gilt.

Kernaussagen

  • Die Studie verwendet LPPL-Muster, um ein angenommenes Antibubble bei länger laufenden Treasury-Renditen zu identifizieren.
  • Die Untersuchung kombiniert parametrische und nicht parametrische Tests mit Laufzeitvergleichen und verzögerten Kreuzkorrelationen.
  • Die Autoren schlagen vor, dass der Einfluss von Aktien über die Politik und kürzere Renditen bis zu längeren Renditen verläuft.
  • Die Ergebnisse stützen eine historische Interpretation, beweisen aber für sich genommen weder kausale Mechanismen noch eine allgemeine Anwendbarkeit.

Schlagwörter

Volltext
# Causal Slaving of the U.S. Treasury Bond Yield Antibubble by the Stock Market Antibubble of August 2000


# Causal Slaving of the U.S. Treasury Bond Yield Antibubble by the Stock Market Antibubble of August 2000









Using the descriptive method of log-periodic power laws (LPPL) based on a theory of behavioral herding, we use a battery of parametric and non-parametric tests to demonstrate the existence of an antibubble in the yields with maturities larger than 1 year since October 2000. The concept of ``antibubble'' describes the existence of a specific LPPL pattern that is thought to reflect collective herding effects. From the dependence of the parameters of the LPPL formula as a function of yield maturities and using lagged cross-correlation calculations between the S&P 500 and bond yields, we find strong evidence for the following causality: Stock Market $\to$ Fed Reserve (Federal funds rate) $\to$ short-term yields $\to$ long-term yields (as well as a direct and instantaneous influence of the stock market on the long-term yields). Our interpretation is that the FRB is ``causally slaved'' to the stock market (at least for the studied period), because the later is (taken as) a proxy for the present and future health of the economy.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.