Verhandlung von Derivatepreisen und Sicherheiten durch Risikoteilung
Zusammenfassung
Das Dokument stellt ein zweiseitiges Framework für die Verhandlung von Derivatekontrakten vor, wenn die Gegenparteien unterschiedliche Finanzierungssätze haben. Da diese Unterschiede dazu führen können, dass die Parteien mit demselben Bewertungsansatz und denselben Annahmen verschiedene faire Preise berechnen, müssen sie sich auf einen Kontraktpreis einigen. Das Framework definiert die Verhandlung als Maximierung des gemeinsamen Nutzens beider Parteien und leitet daraus einen optimalen Preis ab.
Außerdem leitet es eine optimale Sicherheitenhöhe ab und erörtert deren mögliche Verwendung in Verträgen zwischen Finanz- und Nichtfinanzunternehmen. Für Interdealer-Kontrakte, bei denen Vorschriften und Basel-III-Konventionen Sicherheiten in Höhe des Close-out-Betrags vorsehen, beschreibt die Analyse Bedingungen, unter denen diese volle Margin-Anforderung optimal ist. Die Quelle bietet eine theoretische Darstellung, aber keine empirischen Belege, Kalibrierungsdetails oder Implementierungsergebnisse. Ihre Schlussfolgerungen hängen von den Annahmen des Modells zu Finanzierung, Nutzen und Vertragsrisiken der Parteien ab; diese werden im vorliegenden Text nicht näher beschrieben.
Kernaussagen
- Unterschiedliche Finanzierungssätze können dazu führen, dass Gegenparteien denselben Derivaten unterschiedliche faire Preise zuordnen.
- Das Framework bestimmt den Verhandlungspreis so, dass der gemeinsame Nutzen der Parteien maximiert wird.
- Die Analyse leitet neben dem Kontraktpreis auch eine optimale Sicherheitenhöhe ab.
- Das Framework betrachtet Verträge zwischen Finanzunternehmen und Nichtfinanzunternehmen.
- Es benennt Bedingungen, unter denen Sicherheiten in Höhe des gesamten Close-out-Preises bei Interdealer-Kontrakten optimal sind.
Schlagwörter
Volltext
# A Risk-Sharing Framework of Bilateral Contracts # A Risk-Sharing Framework of Bilateral Contracts We introduce a two-agent problem which is inspired by price asymmetry arising from funding difference. When two parties have different funding rates, the two parties deduce different fair prices for derivative contracts even under the same pricing methodology and parameters. Thus, the two parties should enter the derivative contracts with a negotiated price, and we call the negotiation a risk-sharing problem. This framework defines the negotiation as a problem that maximizes the sum of utilities of the two parties. By the derived optimal price, we provide a theoretical analysis on how the price is determined between the two parties. As well as the price, the risk-sharing framework produces an optimal amount of collateral. The derived optimal collateral can be used for contracts between financial firms and non-financial firms. However, inter-dealers markets are governed by regulations. As recommended in Basel III, it is a convention in inter-dealer contracts to pledge the full amount of a close-out price as collateral. In this case, using the optimal collateral, we interpret conditions for the full margin requirement to be indeed optimal.
Vollständig mit Quellenangabe unter der Lizenz der Quelle angezeigt. Lizenz: abstract CC0
Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.