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Prognose des Rückgangs von Aktienanomalien außerhalb der Stichprobe

Artikel arXiv papers · Autor: Antoine Falck et al.

Zusammenfassung

Die Arbeit untersucht, welche Merkmale veröffentlichter Aktienanomalien einen Rückgang der risikobereinigten Leistung außerhalb der ursprünglichen Stichprobe prognostizieren. Sie prüft Erklärungen, die mit dem Zufluss von Arbitragekapital in eine Strategie nach ihrer Veröffentlichung und mit einer Überanpassung innerhalb der Stichprobe durch Mehrfachhypothesentests zusammenhängen. Das Veröffentlichungsjahr allein erklärt einen erheblichen Teil der Variation des Sharpe-Rückgangs: Laut Arbeit steigt der Rückgang bei neu veröffentlichten Faktoren um fünf Prozentpunkte pro Jahr.

Mit Überanpassung verbundene Maße liefern zusätzliche Erklärungskraft, darunter die Anzahl der Berechnungsschritte für ein Signal und die Empfindlichkeit der Sharpe-Ratio innerhalb der Stichprobe gegenüber Ausreißern. Einige mit Arbitrage verbundene Variablen sind statistisch signifikant, tragen aber wenig zur Prognosekraft bei. Die Ergebnisse liefern Warnhinweise zur Bewertung von Forschungsbehauptungen, aber keine zuverlässige Methode, um die künftige Leistung einer bestimmten Strategie vorherzusagen. Die Analyse bezieht sich auf eine große Gruppe akademischer Aktienanomalien; ihre Ergebnisse lassen sich daher möglicherweise nicht direkt auf andere Märkte oder Strategietypen übertragen.

Kernaussagen

  • Das Veröffentlichungsjahr erklärt einen erheblichen Teil der beobachteten Variation beim Sharpe-Rückgang von Aktienfaktoren.
  • Signal-Komplexität und die Empfindlichkeit von Sharpe-Ratios innerhalb der Stichprobe gegenüber Ausreißern hängen mit dem Überanpassungsrisiko zusammen.
  • Die Studie untersucht sowohl Arbitrage nach der Veröffentlichung als auch Mehrfachtests als Erklärungen für eine schwächere Leistung außerhalb der Stichprobe.
  • Einige arbitragebezogene Maße sind statistisch signifikant, tragen aber wenig zur Prognosekraft bei.

Schlagwörter

Volltext
# Why and how systematic strategies decay


# Why and how systematic strategies decay









In this paper, we propose ex-ante characteristics that predict the drop in risk-adjusted performance out-of-sample for a large set of stock anomalies published in finance and accounting academic journals. Our set of predictors is generated by hypotheses of OOS decay put forward by McLean and Pontiff (2016): arbitrage capital flowing into newly published strategies and in-sample overfitting linked to multiple hypothesis testing. The year of publication alone - compatible with both hypotheses - explains 30% of the variance of Sharpe decay across factors: Every year, the Sharpe decay of newly-published factors increases by 5ppt. The other important variables are directly related to overfitting: the number of operations required to calculate the signal and two measures of sensitivity of in-sample Sharpe to outliers together add another 15% of explanatory power. Some arbitrage-related variables are statistically significant, but their predictive power is marginal.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.