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F&E-Intensität als Signal für Aktienrenditen

Artikel Quantpedia

Zusammenfassung

Das Dokument beschreibt eine Aktienstrategie, die Aktien von NYSE, Nasdaq und AMEX nach ihren Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Verhältnis zur Marktkapitalisierung ordnet. Ende April werden die F&E-Ausgaben jedes Unternehmens aus den vorangegangenen fünf Jahren summiert, durch den Marktwert geteilt und zu einem gleichgewichteten Long-Short-Portfolio zusammengestellt: Das oberste Quintil wird gekauft, das unterste leerverkauft. Das Portfolio wird jährlich neu gewichtet. Als mögliche Begründung gilt, dass Bilanzierungsregeln F&E sofort als Aufwand verbuchen, obwohl sie künftige Einnahmen unterstützen kann. Dadurch könnten Anleger Unternehmen mit hohen Forschungsinvestitionen unterbewerten.

Die Seite fasst Forschung zusammen, die höhere künftige Durchschnittsrenditen bei Unternehmen mit hohen F&E-Ausgaben im Verhältnis zum Marktwert findet, und bezieht eine spätere Studie mit gemischter statistischer Evidenz ein. Außerdem wird berichtet, dass die Strategie ein sehr niedriges Beta aufweist, aber in Bärenmärkten Verluste erleiden kann; eine hohe F&E-Intensität kann zudem mit größerer Renditevolatilität verbunden sein. Die Evidenz ist nicht schlüssig dazu, ob der Effekt Fehlbewertungen oder eine Vergütung für Risiko widerspiegelt. Die vorliegenden Zusammenfassungen belegen keinen einzelnen kausalen Mechanismus.

Kernaussagen

  • Das Signal setzt die F&E-Ausgaben eines Unternehmens über fünf Jahre ins Verhältnis zu seiner Marktkapitalisierung.
  • Das beschriebene Portfolio kauft das Quintil mit der höchsten F&E-Intensität, verkauft das niedrigste leer, gewichtet gleich und wird jährlich neu gewichtet.
  • Die sofortige Verbuchung von F&E als Aufwand kann ihr Potenzial als langfristige immaterielle Investition verschleiern.
  • Die Originalforschung berichtet für einige forschungsintensive Aktien höhere Durchschnittsrenditen; spätere Befunde sind jedoch gemischt.
  • Eine hohe F&E-Intensität kann mit höherer Volatilität einhergehen; die Strategie kann in Bärenmärkten Verluste erleiden.

Schlagwörter

Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.