Sektormomentum-Rotation mit den drei führenden ETFs
Zusammenfassung
Dieses Dokument beschreibt eine monatliche Sektorrotationsregel mit zehn Sektor-ETFs. Jeden Monat werden die Fonds nach ihren Renditen der vorherigen 12 Monate geordnet, gleichgewichtet in die drei stärksten investiert, einen Monat lang gehalten und anschließend neu gewichtet. Ziel ist es, einen breiten Aktienindex zu übertreffen, indem das Portfolio auf Sektoren mit stärkerer jüngster Wertentwicklung konzentriert wird. Erwähnt wird außerdem eine mögliche Long-Short-Variante, die führende Sektoren mit einer Short-Position in einem Marktindex oder schwächeren Sektoren kombiniert. Als Grundregel wird jedoch die ausschließlich long ausgerichtete Variante dargestellt.
Die Begründung lautet, dass Sektorrenditen unterschiedlich auf Konjunkturzyklen reagieren können und Branchenmomentum helfen kann, Aktienmomentum zu erklären. Die zitierte Forschung untersucht Sektor- und Branchenmomentum, einschließlich Tests mit Sektorindizes und handelbaren ETFs; eine Studie berichtet für ihre ETF-Stichprobe Überschussrenditen nach Kosten. Für die konkrete Regel mit drei ETF wird kein vollständiger Backtest vorgelegt, und die vorgeschlagene Hedge-Variante müsse gründlich getestet werden. Die Ergebnisse können von der Stichprobe, den Umsetzungskosten und dem Momentum-Risiko abhängen.
Kernaussagen
- Zehn Sektor-ETFs werden nach ihren Renditen der letzten 12 Monate geordnet; ausgewählt werden die drei führenden.
- Die ausgewählten ETFs werden gleich gewichtet, einen Monat gehalten und monatlich neu gewichtet.
- Die Strategie kombiniert Sektorrotation mit relativem Momentum und soll einen breiten Aktienindex übertreffen.
- Die im Dokument zitierte Forschung berichtet Momentum-Muster bei Branchen- und Sektorportfolios, auch bei handelbaren ETFs.
- Die vorgeschlagene Long-Short-Absicherungsvariante ist nicht vollständig untersucht und erfordert weitere Tests.
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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.