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Intraday-Momentum-Signale in MNQ-Futures nach Handelskosten testen

Artikel arXiv papers · Autor: Mathias Mesfin

Zusammenfassung

Diese Studie untersucht, ob vierzehn Gruppen fünfminütiger, auf OHLCV basierender Intraday-Momentum-Signale im Micro-E-Mini-Nasdaq-100-Futureshandel von 2021 bis 2025 einen handelbaren Vorteil boten. Sie nutzt eine Walk-Forward-Validierung mit wachsendem Trainingsfenster über 947 Handelstage und bewertet die Out-of-Sample-Renditen anhand von fünf Kriterien, darunter statistische Aussagekraft, Anzahl der Trades, realistische Kosten, Konsistenz über die Testjahre und gegebenenfalls Signifikanz bei Permutationstests.

Keine der getesteten Signalfamilien erfüllte alle Anforderungen. Elf erzielten Bruttorenditen unter der angegebenen Reibungsuntergrenze von 2.0 Punkten. Drei überschritten diese Grenze, scheiterten aber an anderen Kriterien wie statistischer Stärke, Stabilität über die Jahre oder Mindeststichprobengröße. Zwei positive Kontrollen erfüllten die Anforderungen der Studie; das deutet darauf hin, dass das Verfahren einige Signale mit stärkeren Ergebnissen erkennen konnte. Die Befunde gelten für die getesteten Signale, den MNQ-Kontrakt, den Zeitraum, die Datenfrequenz und die Ausführungsannahmen. Sie belegen nicht, dass alle Intraday-Momentum-Strategien keinen Vorteil bieten.

Kernaussagen

  • Die Studie bewertet vierzehn Familien von Intraday-Momentum-Signalen auf Basis von OHLCV anhand fünfminütiger MNQ-Daten.
  • Die Out-of-Sample-Leistung wird mit Walk-Forward-Validierung und wachsendem Zeitfenster bewertet.
  • Signale werden nach statistischer Stärke, Handelsanzahl, Handelskosten, Konsistenz über die Jahre und, sofern anwendbar, Permutationssignifikanz beurteilt.
  • Keine der getesteten Signalfamilien erfüllt alle fünf Kriterien.
  • Zwei positive Kontrollen erfüllen die Anforderungen der Studie und dienen als Prüfung, ob sich stärkere Signale erkennen lassen.

Schlagwörter

Volltext
# Structural Limits of OHLCV-Based Intraday Momentum Signals in MNQ Futures: A Systematic Falsification Study


# Structural Limits of OHLCV-Based Intraday Momentum Signals in MNQ Futures: A Systematic Falsification Study









This paper tests whether common intraday momentum signals built from OHLCV data generate a tradable edge in Micro E-Mini Nasdaq 100 (MNQ) futures after realistic execution costs. Fourteen signal families were evaluated on 947 trading days of five-minute data from 2021-2025 under expanding-window walk-forward validation. Each signal had to clear five criteria: T-statistic >= 2.0 on out-of-sample net returns, >= 30 trades per out-of-sample fold, positive net returns after instrument-appropriate friction, consistent direction across test years (2023, 2024, 2025), and permutation p < 0.001 where applicable. None passed all five. The failures divide into three groups. Eleven families fail because gross return before friction is 0.07-1.50 points, below the 2.0-point friction floor. Three clear friction but fail elsewhere: the Opening Range Breakout long (T = 0.88, year-unstable), the VVG classifier reversal (T = 1.26, year-unstable), and gap continuation short (gross +16.53 pts, T = 1.46, fails year stability and per-fold sample minimum). Two positive controls confirm the methodology detects genuine edge: the RTH Confluence Signal (OOS T = 3.11, mean net +11.82 pts, N = 196) and London Session Signal B (OOS T = 4.30, mean net +4.09 pts, N = 247, p = 0.000025).

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.