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Ertragsrendite-Anleiherendite-Lücke fürs Market Timing

Artikel Quantpedia

Zusammenfassung

Das FED-Modell vergleicht die aggregierte Gewinnrendite von Aktien mit der Rendite langfristiger Staatsanleihen. Diese Strategie schätzt die Überschussrendite des Aktienmarkts im Folgemonat mithilfe einer rollierenden Prognoseregression, die die Renditedifferenz als Eingangsgröße verwendet. Bei jeder monatlichen Entscheidung investiert sie vollständig in Aktien, wenn die Prognose positiv ausfällt, und wechselt andernfalls vollständig in den risikofreien Vermögenswert. Laut Seite könnten weitere Prognosevariablen wie der Laufzeitspread oder die Federal-Funds-Prämie hinzukommen.

Die Begründung lautet, dass Aktien und Anleihen um Anlegerkapital konkurrieren und ihre relativen Renditen daher Hinweise auf erwartete Aktienrenditen geben könnten. Die zitierte Forschung berichtet eine gewisse Prognosekraft, besonders bei kürzeren Anlagehorizonten und historisch großen Renditelücken; zudem werden stärkere US-Befunde als internationale Befunde beschrieben. Das Modell bleibt umstritten: Kritiker hinterfragen den Vergleich nominaler Anleiherenditen mit Aktienrenditen, und die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Studie und Markt. Die Seite enthält weder einen vollständigen Datensatz zur Umsetzung noch Strategiekennzahlen; das beschriebene Signal ist daher nicht als nachgewiesene Garantie künftiger Renditen zu verstehen.

Kernaussagen

  • Die Renditelücke ergibt sich aus der Ertragsrendite der Aktien abzüglich der Rendite von 10-jährigen US-Staatsanleihen.
  • Eine monatliche Regression mit wachsender Stichprobe nutzt die Lücke zur Prognose der Aktienüberschussrendite im Folgemonat.
  • Die Strategie hält Aktien, wenn ihre Prognose positiv ist, und andernfalls den risikofreien Vermögenswert.
  • Die auf der Seite zusammengefasste Forschung findet eine gewisse Prognosekraft über kurze Zeiträume, besonders in den Vereinigten Staaten.
  • Das Modell ist umstritten, und die internationalen Befunde sind uneinheitlich.

Schlagwörter

Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.