Die Nullzinsgrenze zur Bestimmung geldpolitischer Effekte nutzen
Zusammenfassung
Diese Arbeit erläutert, wie die Nullzinsgrenze helfen kann, die kausalen Effekte der Geldpolitik zu bestimmen. Da diese Grenze konventionelle Zinssenkungen beschränkt, liefert das Ausmaß, in dem die Geldpolitik die Wirtschaft an der Grenze weiterhin beeinflusst, Hinweise auf die Wirksamkeit unkonventioneller Maßnahmen. Der Autor schlägt einen Test vor, der unkonventionelle Geldpolitik durch einen Schattenzins abbildet, und wendet ihn auf ein strukturelles vektorautoregressives Modell mit drei Gleichungen zu Inflation, Arbeitslosigkeit und dem US-Leitzins Federal Funds Rate an.
Die berichteten Ergebnisse verwerfen die Hypothese, dass unkonventionelle Geldpolitik an der Zinsuntergrenze keine Wirkung hat, legen jedoch nahe, dass sie weniger wirksam sein könnte als konventionelle Politik. Das Dokument liefert eine makroökonomische Identifikationsmethode und eine empirische Anwendung, keine Handelsstrategie oder Markt-Timing-Regel. Die Schlussfolgerungen hängen von der Modellspezifikation und davon ab, wie gut der Schattenzins die unkonventionelle Geldpolitik abbildet; die kurze Beschreibung enthält weder detaillierte Schätzungen noch Robustheitsprüfungen.
Kernaussagen
- Die Nullzinsgrenze kann Variation zur Identifikation geldpolitischer Effekte liefern.
- Ein Schattenzins bietet eine Möglichkeit, unkonventionelle Geldpolitik in einem empirischen Test abzubilden.
- Die Anwendung verwendet Inflation, Arbeitslosigkeit und den US-Leitzins in einem strukturellen vektorautoregressiven VAR.
- Die berichteten Befunde zeigen eine Wirkung unkonventioneller Geldpolitik, legen jedoch eine geringere Wirksamkeit als bei konventioneller Politik nahe.
Schlagwörter
Volltext
# Identification at the Zero Lower Bound # Identification at the Zero Lower Bound I show that the Zero Lower Bound (ZLB) on interest rates can be used to identify the causal effects of monetary policy. Identification depends on the extent to which the ZLB limits the efficacy of monetary policy. I propose a simple way to test the efficacy of unconventional policies, modelled via a `shadow rate'. I apply this method to U.S. monetary policy using a three-equation SVAR model of inflation, unemployment and the federal funds rate. I reject the null hypothesis that unconventional monetary policy has no effect at the ZLB, but find some evidence that it is not as effective as conventional monetary policy.
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