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Die Rebalancing-Prämie bei Kryptowährungen nutzen

Artikel Quantpedia

Zusammenfassung

Das Dokument erläutert die Rebalancing-Prämie als potenziellen Mehrertrag durch die regelmäßige Wiederherstellung von Portfolio-Gewichten. Beim Rebalancing werden Vermögenswerte verkauft, deren Anteil am Portfolio gestiegen ist, und solche gekauft, deren Anteil gesunken ist. Ein Buy-and-Hold-Portfolio lässt die Gewichte dagegen zugunsten der Anlagen driften, die sich am besten entwickelt haben. Die zitierte Forschung argumentiert, dass eine niedrigere Portfoliovarianz allein keine Diversifizierungsrendite garantiert.

Die beschriebene Umsetzung mit Kryptowährungen vergleicht ein täglich neu gewichtetes, gleichgewichtetes Portfolio aus 27 Coins mit einem anfangs gleichgewichteten Buy-and-Hold-Portfolio. Sie geht long im neu gewichteten Portfolio und verkauft das Portfolio mit driftenden Gewichten zu einem Anteil von 70% leer; die relative Allokation wird täglich angepasst. Die zitierte Studie berichtet eine erhebliche Prämie in Kryptodaten und erörtert tägliches gegenüber monatlichem Rebalancing, Long-only- und Long-Short-Portfolios sowie Kombinationen mit Anleihen. Die Strategie setzt voraus, dass kein einzelner Vermögenswert dauerhaft dominiert. Konzentrationsrisiken bei Kryptowährungen und die historische Stichprobe der Studie begrenzen, wie sicher sich die Ergebnisse auf künftige Märkte übertragen lassen.

Kernaussagen

  • Regelmäßiges Rebalancing kann Rendite beitragen, indem Anlagen mit gestiegenem Portfoliogewicht verkauft und solche mit gesunkenem Gewicht gekauft werden.
  • Das Krypto-Beispiel vergleicht tägliches gleichgewichtiges Rebalancing mit einem gleichgewichteten Buy-and-Hold-Portfolio.
  • Das vorgeschlagene Long-Short-Portfolio hält das neu gewichtete Portfolio long und das Portfolio mit driftenden Gewichten zu 70% Gewicht short.
  • Die zitierte Studie berichtet eine erhebliche Krypto-Rebalancing-Prämie und untersucht außerdem Anleihen sowie alternative Rebalancing-Häufigkeiten.
  • Der Ansatz kann schwächer werden, wenn ein Vermögenswert die anderen dauerhaft übertrifft; historische Ergebnisse sichern keine künftige Wertentwicklung zu.

Schlagwörter

Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.