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Dispersion Trading mit Einzelaktien- und Indexoptionen

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Zusammenfassung

Dispersion Trading zielt darauf ab, die Differenz zwischen Volatilitätsrisikoprämien von Indexoptionen und Optionen auf Einzelaktien zu nutzen. Eine einfache Position verkauft Indexoptionen und kauft Optionen auf Indexbestandteile. Da der Handel dem Korrelationsrisiko ausgesetzt ist, profitiert er tendenziell, wenn sich einzelne Aktien weniger im Gleichschritt bewegen, und kann starke Verluste erleiden, wenn Korrelationen in Marktstressphasen steigen. Das Dokument bringt Unterschiede bei Optionsprämien zudem mit Meinungsverschiedenheiten unter Analysten über Unternehmensgewinne in Verbindung.

Der beschriebene Ansatz für den S&P 100 ordnet Aktien monatlich nach der Uneinigkeit bei Gewinnprognosen, kauft Puts auf Aktien mit der größten Uneinigkeit und verkauft Index-Puts innerhalb bestimmter Black–Scholes-Delta-Bereiche. Die zitierte Forschung setzt Meinungsunterschiede und Konjunkturbedingungen mit Volatilitätsprämien von Indizes und Einzelaktien in Beziehung; sie fasst auch Studien zu Korrelationsprämien und alternativen Methoden zur Auswahl von Indexbestandteilen zusammen. Ein zitierter Backtest berichtet Renditen und Sharpe-Ratios; diese Zahlen beziehen sich jedoch auf das spezifische Auswahlverfahren und die Stichprobe der Studie. Die Seite warnt ausdrücklich, dass Dispersion Trading keine Absicherung für Bärenmärkte ist und in Krisen hohe Verluste verursachen kann. Die Ergebnisse hängen von Umsetzung, Korrelationen und Modellannahmen ab.

Kernaussagen

  • Dispersion-Trades kombinieren Short-Positionen in Indexoptionen mit Long-Positionen in Optionen auf einzelne Indexbestandteile, um relative Volatilitätsprämien abzubilden.
  • Die Renditen der Strategie hängen eng mit der Korrelation zusammen; steigende Korrelationen verursachen in Stressphasen Verluste.
  • Im Beispiel werden Unternehmen des S&P 100 monatlich nach der Uneinigkeit der Analysten bei Gewinnprognosen geordnet, bevor Einzelaktien-Puts ausgewählt werden.
  • Die Forschung setzt Meinungsunterschiede und Konjunkturbedingungen mit Differenzen zwischen Optionsprämien von Indizes und Einzelaktien in Beziehung.
  • Die berichteten Backtest-Ergebnisse gelten für eine bestimmte Aktienauswahlmethode und beseitigen das Krisenrisiko nicht.

Schlagwörter

Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.