Volatilität japanischer Aktien über Handelssitzungen hinweg schätzen
Zusammenfassung
Die Studie misst die realisierte Volatilität getrennt für die Vormittags- und Nachmittagssitzung der Tokioter Börse. Diese Trennung soll Verzerrungen durch handelsfreie Zeiten vermeiden, wenn Volatilität anhand hochfrequenter Aktiendaten berechnet wird. Sie vergleicht Schätzungen mit unterschiedlichen Abtastfrequenzen und untersucht, wie Mikrostrukturrauschen die realisierte Volatilität bei veränderten Abtastintervallen verzerrt.
Nach Berücksichtigung dieser Verzerrung standardisieren die Autoren die Renditen anhand der realisierten Volatilität. Sie berichten, dass die resultierenden Renditen annähernd normalverteilt sind und die Volatilität im Zeitverlauf variiert – ein Ergebnis, das mit der Mischungsverteilungshypothese vereinbar ist. Das Dokument bietet eine methodische Analyse und ein berichtetes statistisches Ergebnis, aber weder eine Handelsstrategie noch einen Beleg für Rentabilität. Angaben zum Stichprobenzeitraum, zu bestimmten Aktien, genauen Abtastfrequenzen oder zum Ausmaß der Rauscheffekte fehlen. Daher lassen sich Reichweite und praktische Bedeutung der Befunde anhand dieser Beschreibung allein nicht beurteilen.
Kernaussagen
- Die Studie berechnet die realisierte Volatilität getrennt für die Vormittags- und Nachmittagssitzung des Marktes.
- Sie untersucht, wie sich die Abtastfrequenz auf die Verzerrung von Schätzungen der realisierten Volatilität durch Mikrostrukturrauschen auswirkt.
- Den Angaben zufolge sind Renditen, standardisiert anhand der angepassten Volatilität, annähernd normalverteilt.
- Die Befunde werden als vereinbar mit zeitvariabler Volatilität und der Mischungsverteilungshypothese beschrieben.
Schlagwörter
Volltext
# Analysis of Realized Volatility in Two Trading Sessions of the Japanese Stock Market # Analysis of Realized Volatility in Two Trading Sessions of the Japanese Stock Market We analyze realized volatilities constructed using high-frequency stock data on the Tokyo Stock Exchange. In order to avoid non-trading hours issue in volatility calculations we define two realized volatilities calculated separately in the two trading sessions of the Tokyo Stock Exchange, i.e. morning and afternoon sessions. After calculating the realized volatilities at various sampling frequencies we evaluate the bias from the microstructure noise as a function of sampling frequency. Taking into account of the bias to realized volatility we examine returns standardized by realized volatilities and confirm that price returns on the Tokyo Stock Exchange are described approximately by Gaussian time series with time-varying volatility, i.e. consistent with a mixture of distributions hypothesis.
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