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Unterschiedliche Überzeugungen als Quelle von Momentum und Umkehr

Artikel arXiv papers · Autor: Jiho Park

Zusammenfassung

Dieses Paper entwickelt eine theoretische Erklärung für die Prognostizierbarkeit von Aktienkursen, die auf unterschiedlichen Überzeugungen der Anleger beruht. In einem Modell mit endlichem Zeithorizont erhalten manche Anleger verrauschte Informationen über den fundamentalen Wert eines Assets; zugleich haben Anleger unterschiedliche Ansichten zum stochastischen Angebot. Einige unterschätzen die Genauigkeit des Signals. Ihre Reaktion dämpft dessen anfänglichen Preiseffekt und kann Momentum erzeugen, während sich die Marktreaktion entfaltet. Längerfristig bewegen sich die Preise wieder in Richtung des fundamentalen Werts, was zu einer Umkehr führt.

Die Erweiterung des Modells auf mehrere Assets prognostiziert neben Momentum und Umkehr im Querschnitt auch gemeinsame Bewegungen und Lead-Lag-Beziehungen. Das Paper liefert einen Mechanismus für diese Muster in einem Modell begrenzter Rationalität, aber keine empirischen Belege dafür, dass sie auftreten oder profitabel gehandelt werden können. Die Implikationen beruhen auf den Modellannahmen zu Informationen, Signalgenauigkeit, Angebotsüberzeugungen und Preisanpassung. Die bereitgestellte Beschreibung enthält weder eine Kalibrierung noch Datentests oder praktische Handelsregeln, mit denen sich die Prognosen empirisch beurteilen ließen.

Kernaussagen

  • Anleger unterscheiden sich in ihren Überzeugungen über das stochastische Angebot und die Genauigkeit verrauschter Signale.
  • Eine Unterschätzung der Signalgenauigkeit kann dessen anfänglichen Preiseffekt dämpfen.
  • Das Modell verknüpft die verzögerte Preisreaktion mit Momentum und die längerfristige Anpassung mit einer Umkehr.
  • Für mehrere Assets prognostiziert das Modell gemeinsame Bewegungen und Lead-Lag-Effekte.
  • Diese Muster sind theoretische Prognosen und keine empirischen Belege für profitable Strategien.

Schlagwörter

Volltext
# Heterogeneous Beliefs Model of Stock Market Predictability


# Heterogeneous Beliefs Model of Stock Market Predictability









This paper proposes a theory of stock market predictability patterns based on a model of heterogeneous beliefs. In a discrete finite time framework, some agents receive news about an asset's fundamental value through a noisy signal. The investors are heterogeneous in that they have different beliefs about the stochastic supply. A momentum in the stock price arises from those agents who incorrectly underestimate the signal accuracy, dampening the initial price impact of the signal. A reversal in price occurs because the price reverts to the fundamental value in the long run. An extension of the model to multiple assets case predicts co-movement and lead-lag effect, in addition to cross-sectional momentum and reversal. The heterogeneous beliefs of investors about news demonstrate how the main predictability anomalies arise endogenously in a model of bounded rationality.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.