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Wie Agentenverhalten übermäßige Volatilität in Spielzeugmärkten erzeugt

Artikel arXiv papers · Autor: M. Marsili et al.

Zusammenfassung

Das Dokument untersucht, wie das Verhalten adaptiver, induktiv rationaler Agenten die Volatilität in vereinfachten Märkten beeinflusst. Es benennt zwei Ursachen übermäßiger Volatilität in diesen Modellwelten: Agenten handeln als Preisnehmer und vernachlässigen dadurch ihre eigene Marktbeeinflussung; außerdem reagieren sie möglicherweise zu stark. Die Autoren erörtern diese Mechanismen ausführlich anhand eines Modells ohne öffentliche Informationen und leiten anschließend für den allgemeineren Fall eine kritische Lernrate her.

Oberhalb dieses Schwellenwerts erzeugt das Handelsverhalten der Agenten turbulente Marktdynamiken. Das Ergebnis verknüpft einen das Lernen steuernden Modellparameter mit Instabilität im simulierten Markt. Die Darstellung betrifft vereinfachte agentenbasierte Märkte; sie belegt nicht, dass dieselben Mechanismen oder derselbe Schwellenwert unmittelbar für reale Märkte gelten. Die Zusammenfassung nennt zudem weder einen Zahlenwert für den Schwellenwert noch eine Kalibrierung oder empirische Validierung. Das Ergebnis ist daher am besten als theoretische Erklärung dafür zu verstehen, wie Annahmen zu Markteinfluss und Reaktionsstärke Volatilität erzeugen können.

Kernaussagen

  • Die Studie verknüpft das Handelsverhalten adaptiver Agenten mit der Volatilität in vereinfachten Märkten.
  • Die Vernachlässigung des Markteinflusses durch die Annahme des Preisnehmers trägt zur übermäßigen Volatilität bei.
  • Übermäßige Reaktionsstärke der Agenten ist eine weitere Volatilitätsquelle im Modell.
  • Eine kritische Lernrate markiert den Punkt, ab dem das Handelsverhalten turbulente Dynamiken erzeugt.
  • Die Ergebnisse sind theoretische Resultate für Modellmärkte; eine Validierung an realen Märkten wird nicht beschrieben.

Schlagwörter

Volltext
# Trading behavior and excess volatility in toy markets


# Trading behavior and excess volatility in toy markets









We study the relation between the trading behavior of agents and volatility in toy markets of adaptive inductively rational agents. We show that excess volatility, in such simplified markets, arises as a consequence of {\em i)} the neglect of market impact implicit in price taking behavior and of {\em ii)} excessive reactivity of agents. These issues are dealt with in detail in the simple case without public information. We also derive, for the general case, the critical learning rate above which trading behavior leads to turbulent dynamics of the market.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.