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Anpassung der impliziten Volatilität nach Sprüngen der S&P-500-Renditen

Artikel arXiv papers · Autor: Juho Kanniainen et al.

Zusammenfassung

Diese Studie untersucht, ob sich die implizite Volatilität von S&P-500-Optionen sofort anpasst, wenn der zugrunde liegende Index einen Renditesprung verzeichnet. Anhand minutengenauer Optionsdaten des Index verfolgt sie die implizite Volatilität nach Sprüngen und prüft, ob allmähliche Veränderungen mit einer verzögerten Marktanpassung vereinbar sind. Die berichteten Bewegungen sind gerichtet und anhaltend, insbesondere nach negativen Sprüngen.

Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Moneyness und Optionstyp: Die implizite Volatilität von At-the-Money-Optionen und Out-of-the-Money-Puts verändert sich allmählich, während die Kennzahl für Out-of-the-Money-Calls sofort ihr neues Niveau erreicht. Das weist auf eine asymmetrische Anpassung des Smile der impliziten Volatilität hin. Die Autoren merken an, dass diese Muster statistische Arbitrage in einem hypothetischen Markt ohne Transaktionskosten ermöglichen könnten. Werden jedoch tatsächliche Geld-Brief-Spannen bei Optionen berücksichtigt, deuten die Ergebnisse nicht auf abnormale Optionsrenditen hin. Die Befunde beschreiben daher ein Muster der Marktreaktion und keine nach Handelskosten nachgewiesene profitable Strategie.

Kernaussagen

  • Die Studie verwendet minutengenaue Optionsdaten zum S&P-500-Index, um die implizite Volatilität nach Renditesprüngen zu untersuchen.
  • Die implizite Volatilität verändert sich nach Sprüngen verzögert und anhaltend, besonders nach negativen Sprüngen.
  • At-the-Money-Optionen und Out-of-the-Money-Puts passen sich allmählich an, während sich Out-of-the-Money-Calls sofort anpassen.
  • Das Smile der impliziten Volatilität reagiert je nach Optionstyp asymmetrisch.
  • Die berichteten Muster implizieren unter Berücksichtigung tatsächlicher Optionsspreads keine abnormalen Renditen.

Schlagwörter

Volltext
# Option market (in)efficiency and implied volatility dynamics after return jumps


# Option market (in)efficiency and implied volatility dynamics after return jumps









In informationally efficient financial markets, option prices and this implied volatility should immediately be adjusted to new information that arrives along with a jump in underlying's return, whereas gradual changes in implied volatility would indicate market inefficiency. Using minute-by-minute data on S&P 500 index options, we provide evidence regarding delayed and gradual movements in implied volatility after the arrival of return jumps. These movements are directed and persistent, especially in the case of negative return jumps. Our results are significant when the implied volatilities are extracted from at-the-money options and out-of-the-money puts, while the implied volatility obtained from out-of-the-money calls converges to its new level immediately rather than gradually. Thus, our analysis reveals that the implied volatility smile is adjusted to jumps in underlying's return asymmetrically. Finally, it would be possible to have statistical arbitrage in zero-transaction-cost option markets, but under actual option price spreads, our results do not imply abnormal option returns.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.