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Markteinfluss als Vorwegnahme des Order-Flow-Ungleichgewichts

Artikel arXiv papers · Autor: Thibault Jaisson

Zusammenfassung

Das Dokument stellt ein Modell vor, das den Preiseinfluss großer Metaorders mit der Dynamik des Markt-Orderflows verknüpft. Es nimmt an, dass der dauerhafte Preiseinfluss linear ist und die Preise einem Martingal folgen, und leitet unter diesen Annahmen her, wie sich Preise aus dem Orderflow entwickeln.

Bei einem nahezu instabilen Hawkes-Prozess erzeugt der Rahmen anhaltende Vorzeichen des Orderflows und eine Potenzgesetz-Antwort des Preiseinflusses, die mit dem Quadratwurzelgesetz vereinbar ist. Außerdem verknüpft er den Persistenzexponenten signierter Marktorders mit dem Preiseinfluss-Exponenten. Dies sind theoretische Folgerungen aus den genannten Annahmen, keine Handelsregel und kein Nachweis direkt gemessener Performance. Der Ansatz erfordert nicht, dass Händler den Beginn einer Metaorder erkennen; seine Schlussfolgerungen hängen jedoch von den Hypothesen eines linearen Preiseinflusses und eines Martingals ab.

Kernaussagen

  • Das Modell leitet die Preisdynamik aus dem Markt-Orderflow ab und nimmt einen linearen dauerhaften Preiseinfluss sowie Martingalpreise an.
  • Ein nahezu instabiler Hawkes-Prozess kann ein Langzeitgedächtnis der Ordervorzeichen und eine Potenzgesetzfunktion für den Preiseinfluss erzeugen.
  • Das abgeleitete Verhalten des Preiseinflusses ist mit dem Quadratwurzelgesetz vereinbar.
  • Der Rahmen verknüpft den Langzeitgedächtnis-Exponenten signierter Orders mit dem Exponenten der Preiseinflussfunktion.
  • Die Analyse setzt nicht voraus, dass Marktteilnehmer den Beginn von Metaorders erkennen.

Schlagwörter

Volltext
# Market impact as anticipation of the order flow imbalance


# Market impact as anticipation of the order flow imbalance









In this paper, we assume that the permanent market impact of metaorders is linear and that the price is a martingale. Those two hypotheses enable us to derive the evolution of the price from the dynamics of the flow of market orders. For example, if the market order flow is assumed to follow a nearly unstable Hawkes process, we retrieve the apparent long memory of the flow together with a power law impact function which is consistent with the celebrated square root law. We also link the long memory exponent of the sign of market orders with the impact function exponent. One of the originalities of our approach is that our results are derived without assuming that market participants are able to detect the beginning of metaorders.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.