Maximaler Drawdown und Erholung als Momentum- und Umkehrsignale
Zusammenfassung
Das Dokument prüft Aktienauswahlregeln auf Basis des maximalen Drawdowns und der anschließenden Erholung. Über verschiedene Aktienmärkte hinweg sollen mit diesen Maßen gebildete Portfolios die Kursrichtung prognostizieren und Renditeunterschiede zwischen Aktien erfassen. Bei monatlichen Zeithorizonten übertreffen nach maximalem Drawdown sortierte Strategien andere alternative Momentum-Portfolios, darunter traditionelle Strategien auf Basis kumulativer Renditen. Bei wöchentlichen Zeithorizonten sortieren erholungsbasierte Regeln Aktien besonders effektiv, um Mean Reversion zu erkennen. Der Ansatz bietet damit Momentum- und konträre Anwendungen auf unterschiedlichen Zeitskalen.
Laut Bericht weisen die Strategien auch verbesserte Ertrags-Risiko-Profile auf; eine Carhart-Analyse mit vier Faktoren findet höhere faktorbereinigte Achsenabschnitte. Diese Ergebnisse stützen die Behauptung der Autoren, dass die Signale einen Prognosewert haben. Das Dokument nennt jedoch weder die Märkte noch Leistungskennzahlen oder Angaben zu Handelskosten und Implementierung. Die empirische Evidenz belegt nicht, dass die Signale außerhalb der getesteten Bedingungen Bestand haben.
Kernaussagen
- Die Studie prüft Aktienauswahlregeln auf Basis des maximalen Drawdowns und der anschließenden Erholung.
- Bei monatlichen Zeithorizonten übertreffen Rankings nach maximalem Drawdown laut Bericht andere alternative Momentum-Portfolios.
- Erholungsbasierte Rankings erkennen Mean Reversion bei wöchentlichen Zeithorizonten laut Bericht besonders effektiv.
- Die alternativen Strategien zeigen verbesserte Ertrags-Risiko-Kennzahlen und höhere faktorbereinigte Achsenabschnitte in einer Carhart-Analyse mit vier Faktoren.
- Das Dokument nennt weder die Märkte noch Leistungskennzahlen oder Details zu Transaktionskosten.
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Volltext
# Maximum drawdown, recovery, and momentum # Maximum drawdown, recovery, and momentum We empirically test predictability on asset price by using stock selection rules based on maximum drawdown and its consecutive recovery. In various equity markets, monthly momentum- and weekly contrarian-style portfolios constructed from these alternative selection criteria are superior not only in forecasting directions of asset prices but also in capturing cross-sectional return differentials. In monthly periods, the alternative portfolios ranked by maximum drawdown measures exhibit outperformance over other alternative momentum portfolios including traditional cumulative return-based momentum portfolios. In weekly time scales, recovery-related stock selection rules are the best ranking criteria for detecting mean-reversion. For the alternative portfolios and their ranking baskets, improved risk profiles in various reward-risk measures also imply more consistent prediction on the direction of assets in future. In the Carhart four-factor analysis, higher factor-neutral intercepts for the alternative strategies are another evidence for the robust prediction by the alternative stock selection rules.
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