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Preisfindung bei Kalshi ab vertraglicher Entscheidbarkeit messen

Artikel arXiv papers · Autor: Maksym Nechepurenko

Zusammenfassung

Dieses Paper schlägt eine prospektive Studie zur Preisfindung bei Kalshi ab dem Zeitpunkt vor, zu dem ein Vertrag nach seinen Regeln erstmals entscheidbar wird. Es unterscheidet Märkte, die danach weiter handelbar sind, von solchen, die vorher schließen, und behandelt die Schließung bei der Messung der Konvergenz als konkurrierendes Ereignis. Die vorgesehene Hauptkohorte erfordert einen akzeptierten Zeitpunkt der erstmaligen Entscheidbarkeit, eine exakte abschließende Auszahlung, eine Einstufung der Handelbarkeit und zulässige Trade- oder Kerzendaten.

Das Paper berichtet, dass historische Endpunkte der Handelsplätze die Zeitpunkte vertraglicher Entscheidbarkeit nicht ersetzen können und die abgeschlossene historische Datenwiederherstellung keine geeignete Kohorte ergeben hat. Die prospektive Aufnahme von Evidenz läuft, doch die produktive Preisextraktion hat noch nicht begonnen. Beschrieben wird ein begrenzter Pilot, der nach dem blinden Paket-Lock die Datenerhebung sowie den Umgang mit Block-Trades, synthetischen Kerzen, veralteten Beobachtungen und Zeitsynchronisierung prüfen soll. Er wird keine Preisschätzungen liefern. Die Analyse bleibt daher ein Protokoll und ist noch keine Evidenz für gemessene Preisfindung; Schätzungen müssen auf unabhängig rekonstruierten Zeitpunkten und Gruppierungen nach Quellenveröffentlichung warten. Das Paper schließt außerdem ein umfassendes Crawling der gesamten Börse und den rückwirkenden Ersatz von Zeitpunkten aus.

Kernaussagen

  • Die Studie richtet die Messung der Preisfindung an der vertraglichen Entscheidbarkeit aus und nicht an Endpunkten des Handelsplatzes.
  • Märkte, die nach Eintritt der Entscheidbarkeit handelbar bleiben, bilden eine Reaktionskohorte; frühere Schließungen eine Kohorte mit veralteten Endpreisen.
  • Bei der Konvergenzanalyse wird die Schließung als konkurrierendes Ereignis modelliert.
  • Die historische Wiederherstellung ergab keine zulässige Kohorte nach vertraglicher Entscheidbarkeit.
  • Prospektive Preisschätzungen warten auf akzeptierte Zeitpunkte und ausreichende Datenabdeckung; der Pilot beschränkt sich auf Datenqualitätsprüfungen.

Schlagwörter

Volltext
# 2610.00173


# Price Discovery at the Boundary of Contractual Decidability: Terminal-Value Gaps, Trading Availability, and Venue Finality on Kalshi









This paper studies price discovery around contractual decidability rather than an arbitrary venue label. Its upstream lifecycle and decidability clocks are specified in Papers 7.1 and 7.3. Historical venue endpoints remain useful background: 152,694 ordinary markets form the retrospective feasibility denominator, 71,657 have an exact public endpoint, and 70,979 have an exact determination-to-endpoint pair. Those fields do not supply a contractual-decidability clock. The completed historical recovery produced no historically admissible contractual-decidability cohort. The prospective infrastructure shakedown has passed and evidence enrollment is active, but production price extraction has not started. The primary binary cohort will be drawn from the prospectively enrolled and blind-adjudicated contractual-decidability frame, with an accepted exact or interval first-decidability clock, exact terminal payoff, trading-availability classification, and admissible bounded non-block trade or real-candle coverage. Markets tradable after decidability enter a reaction cohort; markets closed before decidability enter a stale-terminal cohort. Closure is a competing event for convergence, not ordinary missingness. A 20-market price pilot may validate acquisition, block-trade treatment, synthetic-candle rejection, staleness, and clock alignment only after blind packet lock and only from accepted prospective clock candidates. It does not create price estimates. The paper specifies a prospective primary cohort and a targeted pilot protocol. Price estimation awaits independently reconstructed first/stable-decidability clocks and source-release clusters. No broad exchange-wide trade crawl or post hoc clock substitution is permitted.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.