Zum Inhalt springen
Alle Bibliotheksdokumente

Clearingpreise in Call-Auktionen aus zufälligem Orderfluss modellieren

Artikel arXiv papers · Autor: M. Derksen et al.

Zusammenfassung

Diese Studie modelliert die Preisbildung in einer standardmäßigen Call-Auktion, indem Kauf- und Verkaufsaufträge als Zufallsziehungen aus Bewertungsverteilungen behandelt werden. Eine Gleichgewichtsbedingung ergibt Verteilungen sowohl für den Clearingpreis als auch für das gehandelte Volumen. Geld- und Briefvolumen bleiben flexible Parameter, sodass das Modell schiefen oder einen schweren Verteilungsschwanz aufweisenden Orderfluss abbilden kann. Bei hoher Liquidität nähert sich der Clearingpreis einer Normalverteilung an, deren Mittelwert und Varianz von den Bewertungen und dem Ungleichgewicht im Orderfluss abhängen.

Simulationen untersuchen, wie sich Änderungen der Bewertungen und des Orderflusses bei Auktionen mit hohem und niedrigem Volumen auf Preise, Volumen und Preisvarianz auswirken. Zur empirischen Bewertung prognostizieren die Autoren für fünf Bestandteile des Eurostoxx 50 über ein Jahr tägliche Schlusskursverteilungen. Kolmogorov-Smirnov-Statistiken und QQ-Diagramme stützen die Modellanpassung und zeigen günstige Vergleiche mit alternativen Prognoseverfahren. Die berichteten Belege beschränken sich auf diese Aktien und den genannten Zeitraum; der Auszug weist keine Leistungsfähigkeit in anderen Märkten oder Auktionsformen nach.

Kernaussagen

  • Zufällige Kauf- und Verkaufsaufträge werden anhand getrennter Bewertungsverteilungen für Nachfrage und Angebot modelliert.
  • Eine Gleichgewichtsbedingung ergibt Verteilungen für den Clearingpreis und das gehandelte Auktionsvolumen.
  • Das Modell erlaubt flexible Geld- und Briefvolumen, um unausgeglichenen Orderfluss oder einen Orderfluss mit schwerem Verteilungsschwanz abzubilden.
  • Bei hoher Liquidität nähern sich Clearingpreise einer Normalverteilung an.
  • Tests mit fünf Eurostoxx-50-Aktien verwenden Verteilungsdiagnostik und Vergleiche mit anderen Verfahren.

Schlagwörter

Volltext
# Clearing price distributions in call auctions


# Clearing price distributions in call auctions









We propose a model for price formation in financial markets based on clearing of a standard call auction with random orders, and verify its validity for prediction of the daily closing price distribution statistically. The model considers random buy and sell orders, placed following demand- and supply-side valuation distributions; an equilibrium equation then leads to a distribution for clearing price and transacted volume. Bid and ask volumes are left as free parameters, permitting possibly heavy-tailed or very skewed order flow conditions. In highly liquid auctions, the clearing price distribution converges to an asymptotically normal central limit, with mean and variance in terms of supply/demand-valuation distributions and order flow imbalance. By means of simulations, we illustrate the influence of variations in order flow and valuation distributions on price/volume, noting a distinction between high- and low-volume auction price variance. To verify the validity of the model statistically, we predict a year's worth of daily closing price distributions for 5 constituents of the Eurostoxx 50 index; Kolmogorov-Smirnov statistics and QQ-plots demonstrate with ample statistical significance that the model predicts closing price distributions accurately, and compares favourably with alternative methods of prediction.

Vollständig mit Quellenangabe unter der Lizenz der Quelle angezeigt. Lizenz: abstract CC0

Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.