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Schiefe des Tail-Risikos und Qualität von Risikoprämien

Artikel arXiv papers · Autor: Y. Lempérière et al.

Zusammenfassung

Die Arbeit untersucht, wie Überschussrenditen von Risikoprämienstrategien mit asymmetrischem Tail-Risiko zusammenhängen. Sie führt eine neue Definition der Schiefe ein und berichtet, dass Risikoprämien stark mit der Schiefe des Tail-Risikos zusammenhängen, aber kaum mit der Volatilität. Über Aktien-, Fama-French-, Devisen-Carry-, Short-Volatilitäts-, Anleihen- und Kreditstrategien hinweg findet sie einen annähernd linearen Zusammenhang zwischen Sharpe Ratios und negativer Schiefe.

Trendfolge sticht hervor: Die Autoren berichten positive Schiefe zusammen mit positiven Überschussrenditen; bei Value- und Low-Volatility-Strategien zeigt sich dieses Muster schwächer. Sie interpretieren diese Fälle als mögliche Marktanomalien statt als Entschädigung für eingegangenes Risiko und schlagen ein objektives Kriterium zur Bewertung von Risikoprämienportfolios vor. Die Zusammenfassung beschreibt weder die zugrunde liegenden Datensätze und Schätzentscheidungen noch Unsicherheitstests oder die genaue Konstruktion des Kriteriums. Die Ergebnisse legen daher einen Rahmen für den Strategievergleich nahe, belegen für sich genommen aber nicht, dass die scheinbaren Ausnahmen Bestand haben.

Kernaussagen

  • Die Arbeit bringt Renditen aus Risikoprämien stärker mit der Schiefe des Tail-Risikos als mit der Volatilität in Verbindung.
  • Sie schlägt eine neue Definition der Schiefe vor und berichtet einen annähernd linearen Zusammenhang zwischen Sharpe Ratios und negativer Schiefe.
  • Trendfolge weist laut Bericht positive Schiefe und positive Überschussrenditen auf.
  • Value- und Low-Volatility-Strategien zeigen ein ähnliches, aber schwächeres Muster.
  • Die Autoren schlagen vor, diese Ergebnisse zur Bewertung der Qualität von Risikoprämienportfolios zu nutzen.

Schlagwörter

Volltext
# Risk Premia: Asymmetric Tail Risks and Excess Returns


# Risk Premia: Asymmetric Tail Risks and Excess Returns









We present extensive evidence that ``risk premium'' is strongly correlated with tail-risk skewness but very little with volatility. We introduce a new, intuitive definition of skewness and elicit an approximately linear relation between the Sharpe ratio of various risk premium strategies (Equity, Fama-French, FX Carry, Short Vol, Bonds, Credit) and their negative skewness. We find a clear exception to this rule: trend following has both positive skewness and positive excess returns. This is also true, albeit less markedly, of the Fama-French ``Value'' factor and of the ``Low Volatility'' strategy. This suggests that some strategies are not risk premia but genuine market anomalies. Based on our results, we propose an objective criterion to assess the quality of a risk-premium portfolio.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.