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Zwei-Ereignis-Modelle für Orderfluss und Markteinfluss

Artikel arXiv papers · Autor: Damian Eduardo Taranto et al.

Zusammenfassung

Diese Studie vergleicht zwei lineare Ansätze zur Beschreibung, wie ausgeführte Orders die Preise beeinflussen. Das Modell mit vorübergehendem Einfluss gewichtet vergangene Vorzeichen von Market Orders mithilfe eines Propagators, während das geschichtsabhängige Einflussmodell Preisänderungen mit der Abweichung zwischen einem beobachteten Ordervorzeichen und dessen Erwartungswert verknüpft und diesen Effekt als dauerhaft behandelt. Die Autoren argumentieren, dass beide Modelle auch vergangene Renditen berücksichtigen sollten.

Sie unterscheiden Ereignisse, die den Preis verändern, von solchen, die ihn unverändert lassen, und beziehen beide in Propagatormodelle mit zwei Ereignissen ein. Dies verbessert die Beschreibung des Markteinflusses, besonders bei Aktien mit großen Ticks, bei denen Preisbewegungen selten und aussagekräftig sind, und erfasst eine übermäßige Antikorrelation zwischen früheren Renditen und späterem Orderfluss. Der berichtete Vorteil der geschichtsabhängigen Modelle gegenüber Modellen mit vorübergehendem Einfluss ist gering. Der Auszug enthält weder Angaben zur Stichprobe und Kalibrierung noch praktische Handelsergebnisse; die Aussagen betreffen die Erklärungskraft und weisen keine Profitabilität einer Strategie nach.

Kernaussagen

  • Modelle mit vorübergehendem Einfluss gewichten vergangene Vorzeichen von Market Orders mithilfe einer Propagatorfunktion.
  • Geschichtsabhängige Modelle verknüpfen Preisänderungen mit Abweichungen der Ordervorzeichen von ihrem Erwartungswert.
  • Die getrennte Betrachtung von Ereignissen mit und ohne Preisänderung verbessert die Beschreibung des Markteinflusses, besonders bei Aktien mit großen Ticks.
  • Zwei-Ereignis-Modelle erfassen Antikorrelationen zwischen vergangenen Renditen und späterem Orderfluss, die Ein-Ereignis-Modelle übersehen.
  • Der berichtete Vorteil der geschichtsabhängigen Modelle bei der Anpassung ist gering und belegt keine Profitabilität im Handel.

Schlagwörter

Volltext
# Linear models for the impact of order flow on prices I. Propagators: Transient vs. History Dependent Impact


# Linear models for the impact of order flow on prices I. Propagators: Transient vs. History Dependent Impact









Market impact is a key concept in the study of financial markets and several models have been proposed in the literature so far. The Transient Impact Model (TIM) posits that the price at high frequency time scales is a linear combination of the signs of the past executed market orders, weighted by a so-called propagator function. An alternative description -- the History Dependent Impact Model (HDIM) -- assumes that the deviation between the realised order sign and its expected level impacts the price linearly and permanently. The two models, however, should be extended since prices are a priori influenced not only by the past order flow, but also by the past realisation of returns themselves. In this paper, we propose a two-event framework, where price-changing and non price-changing events are considered separately. Two-event propagator models provide a remarkable improvement of the description of the market impact, especially for large tick stocks, where the events of price changes are very rare and very informative. Specifically the extended approach captures the excess anti-correlation between past returns and subsequent order flow which is missing in one-event models. Our results document the superior performances of the HDIMs even though only in minor relative terms compared to TIMs. This is somewhat surprising, because HDIMs are well grounded theoretically, while TIMs are, strictly speaking, inconsistent.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.