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Warum binäre Ereignisansprüche die Standardmechanik von Perpetual Futures außer Kraft setzen

Artikel arXiv papers · Autor: Maksym Nechepurenko

Zusammenfassung

Das Dokument untersucht, ob Krypto-Perpetual-Futures auf binäre Ereignisansprüche angewendet werden können, die bei null oder eins abgerechnet werden. Es leitet ein Problem beim Endkapital her: Ein gehebelter Long, der während einer ungünstigen Abrechnung bei null offen bleibt, kann das Konto unabhängig vom Kurs vor der Auflösung unter die ursprünglichen Sicherheiten drücken. Außerdem beschreibt es ein Finanzierungsdilemma: Finanzierungszahlungen, die nur an die Basis gekoppelt sind, verlieren nahe den Abrechnungsgrenzen an Wirkung, während eine einheitliche Anpassung auf Basis der relativen Basis unbegrenzte Zahlungen erfordern und die Zahlungsfähigkeit oder Teilnahme der Zahlenden gefährden kann.

Die Autoren spielen die beobachteten Polymarket-Kursverläufe für den Zeitraum vom 21 bis 27, 2026 mechanisch nach. Von 61,087 erweiterten Kandidatenmärkten bestanden 13,298 die Eignungskriterien. Zwei strukturelle Diagnosen bestanden, während drei von fünf Materialitätstests scheiterten. Dynamische Margin und eine Verringerung des Hebels fingen mehr beobachtete Verläufe ab als die statische Baseline, doch der aggregierte Drawdown verbesserte sich nur um 5.1 Prozent. Ein stufenweiser Handelsstopp verringerte mechanisch die Liquidationen in der letzten Stunde, verschlechterte jedoch die Häufigkeit terminaler Fehlbeträge leicht. Diese auf Kursverläufen basierenden Ergebnisse belegen weder eine Gleichgewichtsperformance noch die Sicherheit eines Einsatzes.

Kernaussagen

  • Gehebelte binäre Ansprüche können nach einer Abrechnung bei null mit negativem Eigenkapital enden, wenn die Position ohne Eingriff bestehen bleibt.
  • Finanzierungszahlungen, die allein an die Basis gekoppelt sind, verlieren nahe den Abrechnungsgrenzen an Wirkung, während einheitliche Finanzierungszahlungen auf Basis der relativen Basis Probleme für Zahlungsfähigkeit und Teilnahme schaffen können.
  • Durch das Nachspielen beobachteter Kursverläufe lassen sich Margin-, Hebel- und Stoppregeln mechanisch vergleichen.
  • Die Stresstests zeigen nur eine begrenzte Verbesserung des Drawdowns und belegen nicht, dass ein Modell sicher eingesetzt werden kann.

Schlagwörter

Volltext
# 2605.10400


# Resolution-Aware Perpetual Futures on Binary Prediction Markets: Failure Modes and Mechanical Stress Tests Using Polymarket Data









We study whether crypto-style perpetual-futures mechanics can be applied to a binary event claim that ultimately pays 0 or 1. A synthetic long entered at price p0 with collateral xp0/L has terminal equity -xp0(1-1/L) when the claim pays 0, if the position survives to resolution without a top-up, close, or conversion. Thus any L > 1 creates an adverse-outcome account shortfall under these conditions, independent of the pre-resolution mark. We also derive a funding trilemma: basis-only funding loses relative force near a boundary, while uniform relative-basis correction requires unbounded transfers and conflicts with payer solvency or participation. We then apply a mechanical stress test to observed Polymarket paths from 21-27 April 2026. Of 61,087 enriched candidate markets, 13,298 pass the stated adequacy gates. Two structural diagnostics pass, but three of five pre-specified materiality tests fail. Dynamic margin and leverage compression pre-empt more observed paths than the static baseline, pooled drawdown falls by only 5.1 percent, and a staged halt reduces final-hour liquidations mechanically while leaving terminal shortfall incidence slightly worse. The contribution is a corrected non-portability analysis, a reusable observed-path replay design, and negative design lessons; the results do not establish equilibrium performance or deployment safety.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.