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Warum öffentliche Datenmodelle den realen Metaorder-Preiseffekt verfehlen

Artikel arXiv papers · Autor: Manuel Naviglio et al.

Zusammenfassung

Das Dokument erläutert eine Abweichung zwischen den von Modellen auf Basis öffentlicher Kurs- und Handelsdaten erzeugten Preisverläufen und jenen bei der tatsächlichen Ausführung großer Orders. Die beschriebenen Modelle mit öffentlichen Daten erzeugen während der Ausführung ungefähr lineare Preissteigerungen und danach nur geringe Umkehrbewegungen. Reale Metaorders weisen dagegen laut Beschreibung konkave Wirkungsprofile auf. Die Autoren führen die Abweichung darauf zurück, dass Modelle den Ursprung der Autokorrelation im Orderflow nur schwer darstellen können.

Die Autoren schlagen eine Änderung des Transient Impact Model vor und nehmen an, dass nur ein Teil des Metaorder-Handels Orderflow über Marktorders auslöst. Das angepasste Framework soll realistischere Preisverläufe während und nach der Ausführung erzeugen. Es benennt außerdem eine kritische Bedingung für Preis- und Orderflow-Kerne, unter der die Preiswirkung dauerhaft wird. Das Dokument bietet eine Modellerklärung und einen Vorschlag, enthält aber weder Datensätze und Parameterschätzungen noch Details zur empirischen Validierung. Allein anhand dieser Darstellung lässt sich daher nicht feststellen, wie breit das Modell reale Ausführungen abbildet.

Kernaussagen

  • Modelle auf Basis öffentlicher Marktdaten können Metaorder-Preiswirkungen anders darstellen als bei realen Ausführungen beobachtet.
  • Die beschriebenen Modelle mit öffentlichen Daten erzeugen lineare Preiswirkungen während der Ausführung und eine begrenzte Umkehr danach.
  • Die Autoren führen diese Abweichung auf Schwierigkeiten zurück, den Ursprung der Autokorrelation im Orderflow zu modellieren.
  • Das angepasste Framework für vorübergehende Preiswirkungen nimmt an, dass nur ein Teil des Metaorder-Handels Orderflow über Marktorders auslöst.
  • Eine kritische Beziehung zwischen den Modellkernen bestimmt, wann die Marktpreiswirkung dauerhaft wird.

Schlagwörter

Volltext
# Why is the estimation of metaorder impact with public market data so challenging?


# Why is the estimation of metaorder impact with public market data so challenging?









Estimating market impact and transaction costs of large trades (metaorders) is a very important topic in finance. However, using models of price and trade based on public market data provide average price trajectories which are qualitatively different from what is observed during real metaorder executions: the price increases linearly, rather than in a concave way, during the execution and the amount of reversion after its end is very limited. We claim that this is a generic phenomenon due to the fact that even sophisticated statistical models are unable to correctly describe the origin of the autocorrelation of the order flow. We propose a modified Transient Impact Model which provides more realistic trajectories by assuming that only a fraction of the metaorder trading triggers market order flow. Interestingly, in our model there is a critical condition on the kernels of the price and order flow equations in which market impact becomes permanent.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.