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Agentenbasierte Marktmodelle für Blasen, Crashs und Intermittenz

Artikel arXiv papers · Autor: Irene Giardina et al.

Zusammenfassung

Diese Studie untersucht ein Marktmodell, das vom künstlichen Markt Santa Fe und dem Minority Game inspiriert ist. Agenten können Strategien anhand ihrer relativen Rentabilität auswählen oder dem Markt fernbleiben. Preise reagieren auf die Überschussnachfrage; zugleich wird das Vermögen der Agenten erfasst. Das Verhalten des Modells hängt vor allem vom Preiseinfluss und vom Verhältnis zwischen Trendfolge und konträrem Verhalten ab.

Eine Variation dieser Parameter erzeugt oszillierende Märkte mit Blasen und Crashs, intermittierende Märkte und ein stabiles rationales Regime. In der intermittierenden Phase ähneln Preisänderungen beobachteten Finanzdaten: Sie weisen geringe lineare Korrelationen, fette Verteilungsschwänze und anhaltende Volatilitätscluster auf. Die Autoren analysieren auch, wie Parameteränderungen das System in diese Phase führen können und wie zufällige Strategieänderungen langfristige Aktivitätskorrelationen erklären könnten. Dies sind Ergebnisse eines modellierten Marktes und keine Belege dafür, dass dieselben Mechanismen reale Märkte vollständig erklären. Die Studie betrachtet außerdem Transaktionskosten und Vermögensverteilung.

Kernaussagen

  • Teilnahme und Strategiewahl der Agenten hängen von der relativen Rentabilität ab; sie können dem Markt auch fernbleiben.
  • Preiseinfluss und das Verhältnis zwischen Trendfolge und konträrem Verhalten prägen die Regime des Modells.
  • Das Modell erzeugt oszillierende, intermittierende und stabile Marktphasen.
  • Simulierte Renditen in der intermittierenden Phase weisen fette Verteilungsschwänze, schwache lineare Korrelationen und Volatilitätscluster auf.
  • Zufällige Strategieänderungen werden als mögliche Erklärung langfristiger Aktivitätskorrelationen vorgeschlagen.

Schlagwörter

Volltext
# Bubbles, crashes and intermittency in agent based market models


# Bubbles, crashes and intermittency in agent based market models









We define and study a rather complex market model, inspired from the Santa Fe artificial market and the Minority Game. Agents have different strategies among which they can choose, according to their relative profitability, with the possibility of not participating to the market. The price is updated according to the excess demand, and the wealth of the agents is properly accounted for. Only two parameters play a significant role: one describes the impact of trading on the price, and the other describes the propensity of agents to be trend following or contrarian. We observe three different regimes, depending on the value of these two parameters: an oscillating phase with bubbles and crashes, an intermittent phase and a stable `rational' market phase. The statistics of price changes in the intermittent phase resembles that of real price changes, with small linear correlations, fat tails and long range volatility clustering. We discuss how the time dependence of these two parameters spontaneously drives the system in the intermittent region. We analyze quantitatively the temporal correlation of activity in the intermittent phase, and show that the `random time strategy shift' mechanism that we proposed earlier allows one to understand the observed long ranged correlations. Other mechanisms leading to long ranged correlations are also reviewed. We discuss several other issues, such as the formation of bubbles and crashes, the influence of transaction costs and the distribution of agents wealth.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.