Dealer-Wettbewerb zwischen adverser Selektion und Bestandskosten
Zusammenfassung
Diese theoretische Studie analysiert, wie Dealer Kurse festlegen, wenn sie um den Auftragfluss eines Kunden konkurrieren. Der Kunde kann aufgrund privater Informationen, zur Verringerung idiosynkratischer Risiken oder aus beiden Gründen handeln. Dealer können das Motiv des Kunden nicht direkt beobachten; ihnen ist nur dessen Wahrscheinlichkeitsverteilung bekannt. Sie müssen daher Verluste aus Geschäften mit informierten Kunden gegen die Kosten der Bestandsverwaltung abwägen.
Das Paper untersucht eine einmalige Nash-Konkurrenz mit einer beliebigen Zahl identischer Dealer. Es zeigt, dass unter als im Wesentlichen minimal beschriebenen Bedingungen ein eindeutiges symmetrisches Gleichgewicht existiert, das sich durch Lösung einer nichtlinearen gewöhnlichen Differentialgleichung charakterisieren lässt. Das Abstract führt weder diese Bedingungen noch die Gleichung oder numerische Beispiele aus. Es bietet somit eine theoretische Charakterisierung statt einer praktischen Anleitung zur Kursstellung oder eines empirischen Tests. Der Rahmen ist für Liquiditätsbereitstellung und Market Making relevant, insbesondere wenn Auftragfluss auf Informationen oder Risikomanagementbedürfnisse zurückgehen kann.
Kernaussagen
- Dealer konkurrieren in einem einmaligen Nash-Spiel um den Auftragfluss eines Kunden.
- Der Kunde handelt möglicherweise aufgrund privater Informationen, idiosynkratischer Risiken oder beider Faktoren.
- Dealer kennen die Verteilung der Kundentypen, aber nicht das Motiv hinter einem einzelnen Geschäft.
- Quotierungspläne wägen das Risiko adverser Selektion gegen Bestandskosten ab.
- Unter den angegebenen Bedingungen ist das symmetrische Gleichgewicht eindeutig und lässt sich mit einer nichtlinearen gewöhnlichen Differentialgleichung charakterisieren.
Schlagwörter
Volltext
# Liquidity Provision with Adverse Selection and Inventory Costs # Liquidity Provision with Adverse Selection and Inventory Costs We study one-shot Nash competition between an arbitrary number of identical dealers that compete for the order flow of a client. The client trades either because of proprietary information, exposure to idiosyncratic risk, or a mix of both trading motives. When quoting their price schedules, the dealers do not know the client's type but only its distribution, and in turn choose their price quotes to mitigate between adverse selection and inventory costs. Under essentially minimal conditions, we show that a unique symmetric Nash equilibrium exists and can be characterized by the solution of a nonlinear ODE.
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