Händlerwettbewerb, Positionsabsicherung und Kunden-Spreads
Zusammenfassung
Die Arbeit modelliert den Wettbewerb zwischen Händlern, die Geld- und Briefkurse für einen riskanten Vermögenswert stellen. Sie versuchen, Kundenaufträge zu gewinnen, um Gewinne zu erzielen und zugleich das Bestandsrisiko zu steuern. Gegenläufige Kundenaufträge können sie durch Anpassungen ihrer Kurse anziehen – ein Prozess, den die Arbeit als Internalisierung bezeichnet. Alternativ können sie Positionen durch direkte Geschäfte am Markt absichern, was als Externalisierung bezeichnet wird.
Mit einem Variationsansatz leiten die Autoren ein Nash-Gleichgewicht in geschlossener Form her und analysieren, wie diese Entscheidungen zusammenwirken. Sie berichten, dass Händler, die sich bei der Bestandssteuerung auf Kundenaufträge stützen, ihre direkte Absicherung verstärken, wenn sie mit Händlern konkurrieren, die Positionen externalisieren. Dadurch steigen die Absicherungskosten aller Händler und die Spreads für Kunden werden breiter. Die vorliegende Beschreibung nennt diese Gleichgewichtsergebnisse, enthält jedoch keine Modellannahmen, Parameterwerte oder empirischen Belege. Daher lässt sich daraus nicht beurteilen, inwieweit sie auf beobachtete Märkte zutreffen.
Kernaussagen
- Händler steuern ihre Bestände, indem sie Kurse anpassen, um gegenläufige Kundenaufträge anzuziehen, oder sich direkt am Markt absichern.
- Die Arbeit leitet mithilfe eines Variationsansatzes ein Nash-Gleichgewicht in geschlossener Form für konkurrierende Händler her.
- Händler, die die Internalisierung bevorzugen, verstärken ihre externe Absicherung, wenn sie mit Händlern konkurrieren, die direkt absichern.
- Das resultierende Gleichgewicht geht mit höheren Absicherungskosten und breiteren Spreads für Kunden einher.
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Volltext
# Competition in Dealer Markets with Internalisation and Externalisation # Competition in Dealer Markets with Internalisation and Externalisation We model a market with multiple dealers who compete for client order flow by dynamically updating their bid and ask quotes for a risky asset. Dealers aim to maximise expected profits while controlling inventory risk by skewing their quotes to attract offsetting order flow (internalisation) or by directly offloading positions in the market (externalisation). Using a variational approach, we derive a closed-form equilibrium for the resulting Nash competition, shedding light on key features of dealer market dynamics. We show that dealers relying on internalisation are compelled to increase their externalisation activity when competing with externalising dealers. This strategic shift in equilibrium leads to significantly higher hedging costs for all dealers and substantially wider spreads for clients.
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