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Schätzung der momentanen Volatilität aus Handelsvolumen und Orderbuchdaten

Artikel arXiv papers · Autor: Oleh Danyliv et al.

Zusammenfassung

Das Dokument beschreibt eine empirische Marktinvariante, die die Volatilität eines Instruments mit dem gehandelten Volumen, dem durchschnittlichen Spread und dem im Orderbuch verfügbaren Volumen verknüpft. Dieser Zusammenhang dient zur Schätzung der sogenannten momentanen Volatilität als kurzfristige Eingangsgröße für algorithmisches Trading und Volatilitätsentscheidungen.

Die Autoren berichten, dass sie den Zusammenhang über mehrere Märkte und Anlageklassen hinweg getestet und dabei keine signifikanten Verletzungen festgestellt haben. Quantitative Vergleiche zufolge bildete die resultierende Schätzung die realisierte Volatilität genauer ab als eine eintägige Prognose mit GARCH(1,1). Die Zusammenfassung nennt weder die Formel der Invariante noch Stichprobenfrequenz, Testzeitraum, Fehlermetrik oder Marktabdeckung. Daher lässt sich nicht beurteilen, wie weit sich der berichtete Vergleich verallgemeinern lässt. Die beschriebenen Eingangsgrößen verbinden die Schätzung mit der Marktaktivität und den Bedingungen im Orderbuch. Damit ist der Ansatz sowohl für die Mikrostruktur von Märkten als auch für die Volatilitätsmessung relevant.

Kernaussagen

  • Die vorgeschlagene Invariante setzt Volatilität mit gehandeltem Volumen, durchschnittlichem Spread und Orderbuchvolumen in Beziehung.
  • Mit der Invariante wird eine kurzfristige Schätzung der momentanen Volatilität erstellt.
  • Die Autoren berichten, dass sie den Zusammenhang über Märkte und Anlageklassen hinweg getestet und keine signifikanten Verletzungen festgestellt haben.
  • Im Vergleich bildete die Schätzung die realisierte Volatilität genauer ab als eine eintägige Prognose mit GARCH(1,1).
  • Das Dokument lässt die Formel und Evaluierungsdetails aus, die nötig wären, um die Verallgemeinerbarkeit zu beurteilen.

Schlagwörter

Volltext
# An instantaneous market volatility estimation


# An instantaneous market volatility estimation









Working on different aspects of algorithmic trading we empirically discovered a new market invariant. It links together the volatility of the instrument with its traded volume, the average spread and the volume in the order book. The invariant has been tested on different markets and different asset classes. In all cases we did not find significant violation of the invariant. The formula for the invariant was used for the volatility estimation, which we called the instantaneous volatility. Quantitative comparison showed that it reproduces realised volatility better than one-day-ahead GARCH(1,1) prediction. Because of the short-term prediction nature, the instantaneous volatility could be used by algo developers, volatility traders and other market professionals.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.