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Orderflow filtern, um OBI-Signale bei BankNifty-Futures zu stärken

Artikel arXiv papers · Autor: Aditya Nittur Anantha et al.

Zusammenfassung

Das Dokument untersucht, ob ein Orderbuchungleichgewicht (OBI) kurzfristige Renditen besser abbildet, wenn Orders nach ihrer Lebensdauer, der Zahl ihrer Änderungen und dem Zeitpunkt dieser Änderungen gefiltert werden. Anhand von Tickdaten aus dem indischen Index-Futuresmarkt vergleicht es Signale aus dem gesamten Orderstrom mit Signalen aus den Ursprungsorders ausgeführter Trades.

Der Zusammenhang wird anhand zeitgleicher Korrelationen, linearer Beziehungen über diskretisierte Regime hinweg und Hawkes-Modell-Anregungen in Ereigniszeit bewertet. Filter auf aggregierten Orderflow bewirken nur geringe Unterschiede gegenüber ungefiltertem OBI, während Filter auf Ursprungsorders ausgeführter Trades durchgehend einen stärkeren Richtungseffekt zeigen. Die Analyse behandelt diesen Zusammenhang als Diagnosegröße für Marktqualität und mögliche Regulierung. Sie belegt nicht, dass das gefilterte Signal profitabel oder kausal ist oder sich über den untersuchten Markt und die kurzen Zeithorizonte hinaus verallgemeinern lässt.

Kernaussagen

  • OBI wird als Richtungsindikator für Futures-Renditen über kurze Zeithorizonte bewertet.
  • Die Lebensdauer und die Änderungsmuster von Orders dienen als strukturelle Kriterien zur Filterung des Orderflows.
  • Die Analyse vergleicht aggregierten Orderflow mit Ursprungsorders, die ausgeführten Trades zugeordnet sind.
  • Drei Diagnoseverfahren untersuchen Korrelation, Zusammenhänge auf Regimeebene und Anregung in Ereigniszeit.
  • Die Filterung des aggregierten Orderflows hat geringe Auswirkungen, während die Filterung von Ursprungsorders ausgeführter Trades den Richtungseffekt verstärkt.
  • Die Ergebnisse sind beobachtungsbasiert und belegen weder Profitabilität noch kausale Wirkung.

Schlagwörter

Volltext
# Order-Flow Filtration and Directional Association with Short-Horizon Returns


# Order-Flow Filtration and Directional Association with Short-Horizon Returns









Electronic markets generate dense order flow with many transient orders, which degrade directional signals derived from the limit order book (LOB). We study whether simple structural filters on order lifetime, modification count, and modification timing sharpen the association between order book imbalance (OBI) and short-horizon returns in BankNifty index futures, where unfiltered OBI is already known to be a strong short-horizon directional indicator. The efficacy of each filter is evaluated using a three-step diagnostic ladder: contemporaneous correlations, linear association between discretised regimes, and Hawkes event-time excitation between OBI and return regimes. Our results indicate that filtration of the aggregate order flow produces only modest changes relative to the unfiltered benchmark. By contrast, when filters are applied on the parent orders of executed trades, the resulting OBI series exhibits systematically stronger directional association. Motivated by recent regulatory initiatives to curb noisy order flow, we treat the association between OBI and short-horizon returns as a policy-relevant diagnostic of market quality. We then compare unfiltered and filtered OBI series, using tick-by-tick data from the National Stock Exchange of India, to infer how structural filters on the order flow affect OBI-return dynamics in an emerging market setting.

Vollständig mit Quellenangabe unter der Lizenz der Quelle angezeigt. Lizenz: abstract CC0

Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.