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Wie sich der Preiseinfluss über verschiedene Trading-Zeitskalen verändert

Artikel arXiv papers · Autor: Michele Vodret et al.

Zusammenfassung

Dieses Dokument vergleicht zwei Erklärungen für Preiseinfluss: ein stationäres Kyle-Modell, in dem der Orderflow Informationen über Fundamentaldaten vermittelt, und ein Propagator-Modell, in dem Trades über einen abklingenden Einflusskern auf Preise wirken. Der Vergleich ergibt, dass die Modelle bei hoher Frequenz dieselbe Preisdynamik erzeugen; diese Übereinstimmung wird als universelles Verhalten auf kleinen Zeitskalen beschrieben.

Auf breiteren Zeitskalen unterscheiden sich die prognostizierten Gesamtstärken des Preiseinflusses; der Unterschied hängt mit überschüssiger Volatilität zusammen. Die Analyse beschreibt außerdem einen Wechsel: Bei hoher Frequenz reagiert der Preis unterproportional auf die Richtung des Orderflows, bei niedrigeren Frequenzen linear auf Ungleichgewichte im Orderflow. So lassen sich Erkenntnisse zur Markt-Mikrostruktur mit linearen Zusammenhängen in Einklang bringen, die häufig über längere, makroökonomisch relevante Zeithorizonte verwendet werden. Das Abstract enthält weder empirische Details noch Parameterschätzungen oder die Bedingungen für den Übergang, was eine direkte Beurteilung und praktische Umsetzung erschwert.

Kernaussagen

  • Das stationäre Kyle-Modell und das Propagator-Modell sagen bei hoher Frequenz übereinstimmende Preisdynamiken voraus.
  • Im Kyle-Rahmen vermittelt der Orderflow Informationen über Fundamentaldaten; der Propagator-Rahmen modelliert den mechanischen Einfluss von Trades.
  • Die Modelle unterscheiden sich in der Gesamtstärke des Preiseinflusses; die Abweichung hängt mit überschüssiger Volatilität zusammen.
  • Die Preisreaktion wird bei hoher Frequenz als unterproportional und bei niedrigerer Frequenz als linear beschrieben.

Schlagwörter

Volltext
# Do fundamentals shape the price response? A critical assessment of linear impact models


# Do fundamentals shape the price response? A critical assessment of linear impact models









We compare the predictions of the stationary Kyle model, a microfounded multi-step linear price impact model in which market prices forecast fundamentals through information encoded in the order flow, with those of the propagator model, a purely data-driven model in which trades mechanically impact prices with a time-decaying kernel. We find that, remarkably, both models predict the exact same price dynamics at high frequency, due to the emergence of universality at small time scales. On the other hand, we find those models to disagree on the overall strength of the impact function by a quantity that we are able to relate to the amount of excess-volatility in the market. We reveal a crossover between a high-frequency regime in which the market reacts sub-linearly to the signed order flow, to a low-frequency regime in which prices respond linearly to order flow imbalances. Overall, we reconcile results from the literature on market microstructure (sub-linearity in the price response to traded volumes) with those relating to macroeconomically relevant timescales (in which a linear relation is typically assumed).

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.