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Insiderhandel im Gleichgewicht mit strategischem Market Maker

Artikel arXiv papers · Autor: Knut Aase et al.

Zusammenfassung

Diese theoretische Studie verändert das zeitkontinuierliche Kyle-Modell für Insiderhandel, indem sie dem Market Maker erlaubt, Gewinne anzustreben, statt treuhänderisch zu handeln. Der Market Maker verfügt über Marktmacht und nutzt Informationen aus dem Auftragsfluss, um vorteilhafte Preise festzulegen. Im resultierenden Gleichgewicht sind positive erwartete Gewinne des Market Makers möglich.

Die Analyse legt nahe, dass eine geringe, an den Auftragsfluss gekoppelte Gebühr die Gewinne des Market Makers mit denen eines perfekt informierten Insiders vergleichbar machen oder sie übersteigen lassen kann. Außerdem bietet sie einen Mechanismus dafür, dass spekulative Preise volatiler sein können, als es allein die Fundamentalwerte erwarten ließen. Das Dokument liefert ein modellbasiertes Argument statt einer empirischen Validierung; die kurze Beschreibung führt die Modellannahmen und Bedingungen nicht genauer aus. Die Schlussfolgerungen hängen daher vom gewählten Gleichgewichtsmodell ab und sollten nicht als direkter Beleg für tatsächliche Handelsplätze verstanden werden.

Kernaussagen

  • Das Modell erlaubt einem Market Maker, Gewinn zu maximieren, statt treuhänderisch zu handeln.
  • Marktmacht ermöglicht es dem Market Maker, den Auftragsfluss für vorteilhafte Preise zu nutzen.
  • Eine geringe, an den Auftragsfluss gebundene Gebühr kann zu beträchtlichen erwarteten Gewinnen des Market Makers führen.
  • Das Modell verbindet strategische Preisbildung mit spekulativer Volatilität, die über die Fundamentalwerte hinausgeht.
  • Die Aussagen sind theoretisch und hängen von den Modellannahmen ab.

Schlagwörter

Volltext
# Strategic Insider Trading Equilibrium with a Non-fiduciary Market Maker


# Strategic Insider Trading Equilibrium with a Non-fiduciary Market Maker









The continuous-time version of Kyle's (1985) model is studied, in which market makers are not fiduciaries. They have some market power which they utilize to set the price to their advantage, resulting in positive expected profits. This has several implications for the equilibrium, the most important being that by setting a modest fee conditional of the order flow, the market maker is able to obtain a profit of the order of magnitude, and even better than, a perfectly informed insider. Our model also indicates why speculative prices are more volatile than predicted by fundamentals.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.