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Gewinnanreize des Market Makers und Regimewechsel in Kyles Modell

Artikel arXiv papers · Autor: Charles-Albert Lehalle et al.

Zusammenfassung

Diese Arbeit erweitert Kyles Rahmenmodell für Insiderhandel und modelliert die Interaktion zwischen einem informierten Trader, Noise-Tradern und einem Market Maker. Der Insider wählt die Größe einer Market Order; anschließend legt der Market Maker anhand des gesamten Orderflows den Preis des Vermögenswerts fest. Das Ziel des Market Makers umfasst eine zusätzliche, an den Orderflow und den Geld-Brief-Spread gekoppelte Ertragskomponente.

Die Autoren leiten den ertragsmaximierenden Trade des Insiders und hinreichende Bedingungen für ein Gleichgewicht her. Mit neuronalen Netzen prüfen sie, ob das Gleichgewicht gilt. Wenn sich das Gewicht der Ertragskomponente des Market Makers ändert, entstehen im Modell drei Preisregime: eine lineare Regel ohne Spread, ein linearer Mittelkurs mit Spread und ein metastabiler Zustand mit Mittelkurs null und großem Spread. Dies sind theoretische Modellergebnisse; die Beschreibung enthält weder einen empirischen Markttest noch Details dazu, wie breit die Regime gelten.

Kernaussagen

  • Das Modell ergänzt das Ziel des Market Makers um eine an Spread und Orderflow gekoppelte Ertragskomponente.
  • Der Insider wählt die Trade-Größe, bevor der Market Maker anhand des gesamten Orderflows einen Preis festlegt.
  • Die Arbeit leitet ein Optimum für den Insider und hinreichende Bedingungen für ein Gleichgewicht her.
  • Neuronale Netze werden zur Überprüfung des vorgeschlagenen Gleichgewichts verwendet.
  • Eine veränderte Ertragsmotivation des Market Makers führt zu drei unterschiedlichen Preisregimen.

Schlagwörter

Volltext
# Phase Transitions in Kyle's Model with Market Maker Profit Incentives


# Phase Transitions in Kyle's Model with Market Maker Profit Incentives









We consider a stochastic game between three types of players: an inside trader, noise traders and a market maker. In a similar fashion to Kyle's model, we assume that the insider first chooses the size of her market-order and then the market maker determines the price by observing the total order-flow resulting from the insider and the noise traders transactions. In addition to the classical framework, a revenue term is added to the market maker's performance function, which is proportional to the order flow and to the size of the bid-ask spread. We derive the maximizer for the insider's revenue function and prove sufficient conditions for an equilibrium in the game. Then, we use neural networks methods to verify that this equilibrium holds. We show that the equilibrium state in this model experience interesting phase transitions, as the weight of the revenue term in the market maker's performance function changes. Specifically, the asset price in equilibrium experience three different phases: a linear pricing rule without a spread, a pricing rule that includes a linear mid-price and a bid-ask spread, and a metastable state with a zero mid-price and a large spread.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.