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Modellierung von Lebensmittelpreisspitzen durch Spekulation und Ethanolnachfrage

Artikel arXiv papers · Autor: Marco Lagi et al.

Zusammenfassung

Das Dokument stellt ein dynamisches quantitatives Modell vor, das Lebensmittelpreisbewegungen erklären soll, indem es Angebot und Nachfrage mit dem Verhalten von Anlegern und der Umwandlung von Mais zu Ethanol verbindet. Es argumentiert, dass Erklärungen allein durch Angebot und Nachfrage die beobachtete Preisdynamik nicht abbilden. Im Modell beeinflussen trendfolgende Anleger und Umschichtungen zwischen Rohstoffen, Aktien und Anleihen die Rohstoffpreise, während die Umwandlung zu Ethanol anhaltenden Nachfragedruck erzeugt.

Die Autoren führen die ausgeprägten Spitzen der Lebensmittelpreise in 2007/2008 und 2010/2011 auf spekulative Anlagen und den längerfristigen Aufwärtstrend auf die Ethanolverwendung zurück. Außerdem untersuchen sie, wie Getreidespeicher Preise festlegen, um die Behauptung infrage zu stellen, Spekulanten könnten Getreidepreise nicht beeinflussen. Das Dokument bringt beide vorgeschlagenen Ursachen mit regulatorischen Änderungen und politischen Maßnahmen in Verbindung, enthält in dieser Zusammenfassung jedoch weder Modellgleichungen noch Datendetails, Parameterschätzungen oder eine unabhängige Validierung. Die kausalen Schlussfolgerungen sind daher als Aussagen der Studie und nicht als gesicherte Erkenntnisse zu verstehen; zudem quantifiziert der Auszug nicht den relativen Beitrag der einzelnen Mechanismen.

Kernaussagen

  • Das vorgeschlagene Modell verbindet Lebensmittelangebot und -nachfrage mit Anlegerverhalten und der Umwandlung zu Ethanol.
  • Trendfolgeverhalten und Umschichtungen zwischen Anlageklassen werden als Kanäle modelliert, über die Spekulation Rohstoffpreise beeinflusst.
  • Die Studie führt zwei starke Preisspitzen auf Spekulation und einen anhaltenden Aufwärtstrend auf die mit Ethanol verbundene Nachfrage zurück.
  • Die Autoren argumentieren, dass Modelle, die ausschließlich Angebot und Nachfrage berücksichtigen, die untersuchte Preisdynamik nicht abbilden.

Schlagwörter

Volltext
# The Food Crises: A quantitative model of food prices including speculators and ethanol conversion


# The Food Crises: A quantitative model of food prices including speculators and ethanol conversion









Recent increases in basic food prices are severely impacting vulnerable populations worldwide. Proposed causes such as shortages of grain due to adverse weather, increasing meat consumption in China and India, conversion of corn to ethanol in the US, and investor speculation on commodity markets lead to widely differing implications for policy. A lack of clarity about which factors are responsible reinforces policy inaction. Here, for the first time, we construct a dynamic model that quantitatively agrees with food prices. The results show that the dominant causes of price increases are investor speculation and ethanol conversion. Models that just treat supply and demand are not consistent with the actual price dynamics. The two sharp peaks in 2007/2008 and 2010/2011 are specifically due to investor speculation, while an underlying upward trend is due to increasing demand from ethanol conversion. The model includes investor trend following as well as shifting between commodities, equities and bonds to take advantage of increased expected returns. Claims that speculators cannot influence grain prices are shown to be invalid by direct analysis of price setting practices of granaries. Both causes of price increase, speculative investment and ethanol conversion, are promoted by recent regulatory changes---deregulation of the commodity markets, and policies promoting the conversion of corn to ethanol. Rapid action is needed to reduce the impacts of the price increases on global hunger.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.