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Dreiecksarbitrage und Währungskorrelationen im agentenbasierten FX-Modell

Artikel arXiv papers · Autor: Alberto Ciacci et al.

Zusammenfassung

Diese Studie nutzt ein agentenbasiertes Modell, um zu untersuchen, wie Korrelationen zwischen Wechselkursen an Devisenmärkten entstehen können. Sie konzentriert sich auf die Interaktion zwischen Market Makern und einem Arbitrageur, der Dreiecksbeziehungen zwischen Preisen ausnutzt. Ausgangspunkt ist, dass sich verwandte Währungspaare über sehr kurze Zeiträume gemeinsam bewegen können und ungewöhnlich große gleichzeitige Bewegungen etwa bei Flash-Crashs sichtbar werden.

Das Modell bildet qualitativ Muster nach, die wie in Handelsdaten die Stärke der Korrelation mit der Zeitskala verknüpfen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Dreiecksarbitrage eine wichtige Quelle gekoppelter Dynamik zwischen Wechselkursen ist. Das Modell zeigt außerdem, dass Vorzeichen und Stärke der Korrelationen zwischen zwei Wechselkursen davon abhängen, wie Dreiecksarbitrage mit Trendfolgestrategien zusammenwirkt. Diese modellbasierten Erklärungen sind kein Beweis für den Kausalmechanismus an Live-Märkten: Der Auszug beschreibt weder Kalibrierung noch quantitative Modellgüte oder Handelsleistung. Der Beitrag schlägt eine mikroskopische Erklärung der Abhängigkeiten zwischen Währungen vor, keine unmittelbar handelbare Arbitragestrategie.

Kernaussagen

  • Das Modell untersucht, wie die Interaktion zwischen Market Makern und einem Dreiecksarbitrageur Korrelationen zwischen Währungspaaren erzeugt.
  • Es bildet qualitativ den beobachteten Zusammenhang zwischen Korrelationsmustern und Zeitskala nach.
  • Die Ergebnisse weisen Dreiecksarbitrage als Treiber gekoppelter Wechselkursdynamik aus.
  • Trendfolge beeinflusst Vorzeichen und Stärke der Korrelationen zwischen Währungspaaren.
  • Die Ergebnisse erklären das Modellverhalten, belegen aber keine profitable Handelsstrategie an Live-Märkten.

Schlagwörter

Volltext
# 2002.02583


# The microscopic relationships between triangular arbitrage and cross-currency correlations in a simple agent based model of foreign exchange markets









Foreign exchange rates movements exhibit significant cross-correlations even on very short time-scales. The effect of these statistical relationships become evident during extreme market events, such as flash crashes.In this scenario, an abrupt price swing occurring on a given market is immediately followed by anomalous movements in several related foreign exchange rates. Although a deep understanding of cross-currency correlations would be clearly beneficial for conceiving more stable and safer foreign exchange markets, the microscopic origins of these interdependencies have not been extensively investigated. We introduce an agent-based model which describes the emergence of cross-currency correlations from the interactions between market makers and an arbitrager. Our model qualitatively replicates the time-scale vs. cross-correlation diagrams observed in real trading data, suggesting that triangular arbitrage plays a primary role in the entanglement of the dynamics of different foreign exchange rates. Furthermore, the model shows how the features of the cross-correlation function between two foreign exchange rates, such as its sign and value, emerge from the interplay between triangular arbitrage and trend-following strategies.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.