Volatilität und Auszahlungen für Liquiditätsanbieter in automatisierten Market Makern
Zusammenfassung
Das Dokument leitet eine vorläufige Formel für die erwarteten Gebühreneinnahmen von Liquiditätsanbietern an dezentralen Börsen her. Es nimmt effiziente Märkte, geometrische Brownsche Kursbewegungen und Arbitragefreiheit an. In dieser Formulierung ist das Handelsvolumen keine externe Eingabe mehr für die Gebührenberechnung, sondern hängt von der Volatilität des Vermögenswerts und der verfügbaren Liquidität ab.
Die Autoren berichten, dass die daraus resultierende Beziehung zwischen Volumen und zugrunde liegender Vermögenswertvolatilität annähernd linear ist. Sie erörtern, ob verbriefte Gebührenströme aus Liquidität daher als Volatilitätsprodukt dienen könnten. Dies ist eine theoretische Herleitung unter vereinfachenden Annahmen und kein Beleg dafür, dass Gebühreneinnahmen die Volatilität in tatsächlichen Pools zuverlässig abbilden. Die vorliegende Beschreibung enthält weder empirische Validierung und Umsetzungsdetails noch eine Behandlung praktischer Faktoren wie wechselnder Liquidität, Gebührenstufen und adverser Selektion, die sich auf die realisierten Auszahlungen an Anbieter auswirken könnten.
Kernaussagen
- Die Arbeit formuliert erwartete Gebühreneinnahmen von Liquiditätsanbietern bei automatisierten Market Makern.
- Die Herleitung setzt geometrisch-brownsche Kursbewegungen, effiziente Märkte und Arbitragefreiheit voraus.
- Das Handelsvolumen wird als abhängig von Volatilität und verfügbarer Liquidität modelliert.
- Die hergeleitete Beziehung zwischen Volumen und Vermögenswertvolatilität wird als annähernd linear beschrieben.
- Verbriefte Gebührenströme werden als mögliches Volatilitätsprodukt vorgeschlagen; die vorliegende Beschreibung enthält keine empirische Validierung.
Schlagwörter
Volltext
# Liquidity Provision Payoff on Automated Market Makers # Liquidity Provision Payoff on Automated Market Makers The standard approach for compensating liquidity providers on many decentralized exchanges (DEX) for serving as counter-party to swaps is through charging a small percentage of fees. The expected payoff from the cash flow of this mode of market making has yet to be mathematically formulated in terms of volatility in the existing literature. We provide here a preliminary derivation of the payoff formula, by making the standard set of assumptions for efficient markets, namely geometric Brownian price movements and zero arbitrage. Trading volume, conventionally taken as an exogenous variable for fees calculation, becomes a function of volatility and available liquidity in this formulation. In doing so, we show that it is a near-linear function of the volatility of the underlying risky asset. Since hedging instruments with such a property are highly sought after, we discuss the potential of securitizing the cash flow of liquidity fees to serve as a volatility product in its own right.
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