NFT-Wash-Trading auf Ethereum erkennen und schätzen
Zusammenfassung
Diese Studie untersucht mögliches Wash-Trading auf Ethereum-basierten NFT-Märkten, auf denen Händler ohne Identitätsprüfung mehrere Adressen nutzen können. Sie analysiert Verkäufe der 52 volumenstärksten NFT-Sammlungen von Januar 2018 bis Mitte November 2021. Die Forschenden erkennen verdächtige Aktivitäten anhand von Transaktionsmustern; am häufigsten wechseln sich Trades zwischen einer kleinen Zahl von Adressen ab, was sie als mit manuellem Handel vereinbar interpretieren.
Innerhalb der Stichprobe markiert die Studie 3.93% der Adressen und 2.04% der Verkaufstransaktionen als verdächtig und schätzt, dass die gemeldeten Volumina durch solche Aktivitäten um bis zu 149.5 Millionen überhöht worden sein könnten. Die Autoren betrachten ihre Schätzung als mögliche Untergrenze und argumentieren zugleich, dass Wash-Trading möglicherweise weniger verbreitet ist als von einigen Beobachtern vermutet. Die Ergebnisse sind auf die ausgewählten Sammlungen, den Zeitraum und den Erkennungsansatz beschränkt; verdächtige Muster deuten auf möglichen Missbrauch hin, belegen aber für sich genommen weder die Absicht noch jeden einzelnen Wash-Trading-Fall.
Kernaussagen
- Die Studie untersucht NFT-Verkäufe in Ethereums 52 volumenstärksten Sammlungen.
- Die Stichprobe reicht von Januar 2018 bis Mitte November 2021.
- Verdächtige Transaktionsmuster wechseln häufig zwischen Verkäufen über eine kleine Zahl von Adressen ab.
- Die Analyse markiert eine Minderheit der Adressen und Transaktionen und schätzt eine mögliche Überhöhung des Volumens.
- Die Autoren bezeichnen die Schätzung als mögliche Untergrenze und weisen darauf hin, dass Wash-Trading weniger verbreitet sein könnte als zuvor angenommen.
Schlagwörter
Volltext
# NFT Wash Trading: Quantifying suspicious behaviour in NFT markets # NFT Wash Trading: Quantifying suspicious behaviour in NFT markets The smart contract-based markets for non-fungible tokens (NFTs) on the Ethereum blockchain have seen tremendous growth in 2021, with trading volumes peaking at 3.5b in September 2021. This dramatic surge has led to industry observers questioning the authenticity of on-chain volumes, given the absence of identity requirements and the ease with which agents can control multiple addresses. We examine potentially illicit trading patterns in the NFT markets from January 2018 to mid-November 2021, gathering data from the 52 largest collections by volume. Our findings indicate that within our sample 3.93% of addresses, processing a total of 2.04% of sale transactions, trigger suspicions of market abuse. Flagged transactions contaminate nearly all collections and may have inflated the authentic trading volumes by as much as 149,5m for the period. Most flagged transaction patterns alternate between a few addresses, indicating a predisposition for manual trading. We submit that the results presented here may serve as a viable lower bound estimate for NFT wash trading on Ethereum. Even so, we argue that wash trading may be less common than what industry observers have previously estimated. We contribute to the emerging discourse on the identification and deterrence of market abuse in the cryptocurrency markets.
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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.