Dynamische AMM-Gebühren zum Schutz von Liquiditätsanbieter-Renditen
Zusammenfassung
Diese Studie untersucht, wie Gebühren automatisierter Market Maker die Profitabilität passiver Liquiditätsanbieter beeinflussen, wenn der AMM mit einer zentralisierten Börse konkurriert. Im reduzierten Modell leiten Händler ihre Orders zum besseren Preis, während Arbitrageure Preisabweichungen ausnutzen. Diese Mechanismen setzen Liquiditätsanbieter Verlusten durch adverse Selektion aus, die statische Gebühren möglicherweise nicht ausgleichen.
Mithilfe groß angelegter Simulationen und einer Kalibrierung anhand realer Marktdaten setzt die Analyse LP-Gewinne und optimale Gebühren im Modell in Beziehung zu Bedingungen wie Volatilität und Handelsvolumen. Bei den modellierten Gebühren besteht ein Zielkonflikt: Sie müssen Orderfluss anziehen und zugleich Einnahmen erzielen sowie Arbitrageverluste decken. Unter normalen Bedingungen wird die optimale Gebühr als wettbewerbsfähig im Vergleich zu den Handelskosten zentralisierter Börsen und als relativ stabil beschrieben; bei sehr hoher Volatilität kann eine höhere Gebühr Anbieter vor größeren Verlusten schützen. Die vorgeschlagene dynamische Gebührenstaffel mit Schwellenwerten ist ein modellbasiertes Ergebnis; ihr Nutzen hängt davon ab, wie gut Modell und Kalibrierung das tatsächliche Marktverhalten abbilden.
Kernaussagen
- Das Modell umfasst den Wettbewerb zwischen einem Handelsplatz vom Typ AMM und einer zentralisierten Börse, wobei Händler Orders weiterleiten und Arbitrageure Preislücken ausnutzen.
- Adverse Selektion kann passive Liquiditätsbereitstellung unrentabel machen, wenn Gebühren Verluste nicht decken.
- Optimale Gebühren müssen ein Gleichgewicht zwischen dem Anziehen von Orderfluss einerseits und Einnahmen sowie der Begrenzung von Arbitrageverlusten andererseits herstellen.
- Laut Studie sind Gebühren unter normalen Bedingungen relativ stabil, sollten bei sehr hoher Volatilität jedoch steigen.
- Die vorgeschlagene Gebührenstaffel mit Schwellenwerten wird durch Simulationen und die Kalibrierung anhand von Marktdaten gestützt.
Schlagwörter
Volltext
# Optimal Fees for Liquidity Provision in Automated Market Makers # Optimal Fees for Liquidity Provision in Automated Market Makers Passive liquidity providers (LPs) in automated market makers (AMMs) face losses due to adverse selection (LVR), which static trading fees often fail to offset in practice. We study the key determinants of LP profitability in a dynamic reduced-form model where an AMM operates in parallel with a centralized exchange (CEX), traders route their orders optimally to the venue offering the better price, and arbitrageurs exploit price discrepancies. Using large-scale simulations and real market data, we analyze how LP profits vary with market conditions such as volatility and trading volume, and characterize the optimal AMM fee as a function of these conditions. We highlight the mechanisms driving these relationships through extensive comparative statics, and confirm the model's relevance through market data calibration. A key trade-off emerges: fees must be low enough to attract volume, yet high enough to earn sufficient revenues and mitigate arbitrage losses. We find that under normal market conditions, the optimal AMM fee is competitive with the trading cost on the CEX and remarkably stable, whereas in periods of very high volatility, a high fee protects passive LPs from severe losses. These findings suggest that a threshold-type dynamic fee schedule is both robust enough to market conditions and improves LP outcomes.
Vollständig mit Quellenangabe unter der Lizenz der Quelle angezeigt. Lizenz: abstract CC0
Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.