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Wie kurze Prognosemärkte Manipulationen bei der Abrechnung begünstigen

Artikel arXiv papers · Autor: David Dai et al.

Zusammenfassung

Die Arbeit untersucht Kontrakte auf Prognosemärkten, deren Abrechnung von einem Vermögenspreis abhängt, den Händler durch Aktivitäten am zugrunde liegenden Markt beeinflussen können. Das Modell sagt voraus, dass solche Kontrakte Vermögen von Liquiditätsanbietern oder Händlern des Prognosemarkts auf Manipulatoren übertragen und zugleich die Preisfindung beim zugrunde liegenden Vermögenswert verschlechtern können. Das Modell verknüpft damit die Gestaltung der Kontrakte mit Handelsanreizen auf zwei miteinander verbundenen Märkten.

Die Evidenz stammt aus Polymarket-Bitcoin-Kontrakten mit Laufzeiten von fünf und fünfzehn Minuten. Die Autoren berichten bei den kürzeren Kontrakten von einem Anstieg des Spot-Orderflusses rund um die Abrechnung, auf den erhebliche Kursumkehrungen folgen. Sie beschreiben, dass Manipulatoren ihre Gewinne größtenteils auf Kosten von Kleinanlegern erzielen. Bei den Fünfzehn-Minuten-Kontrakten sei Manipulation weitgehend ausgeblieben; die Autoren argumentieren, dass ein längerer Zeithorizont den Anreiz oder die Möglichkeit zur Manipulation der Abrechnung verringern kann. Die Zusammenfassung enthält weder Schätzdetails noch Gewinnbeträge oder Evidenz zu anderen Vermögenswerten und Handelsplätzen. Die Ergebnisse sollten daher nicht ohne Weiteres auf nicht untersuchte Vermögenswerte und Handelsplätze übertragen werden.

Kernaussagen

  • Wenn Abrechnungskurse durch Handel mit zugrunde liegenden Vermögenswerten beeinflusst werden können, können Prognosekontrakte Manipulationsanreize schaffen.
  • Das Modell sagt Vermögensübertragungen von Liquiditätshändlern auf Manipulatoren und eine schwächere Preisfindung am zugrunde liegenden Markt voraus.
  • Die Studie berichtet erhöhten Spot-Orderfluss und anschließende Kursumkehrungen rund um die Abrechnung kurzer Bitcoin-Kontrakte.
  • Die Autoren stellen bei den untersuchten längeren Kontrakten kaum Manipulation fest und nennen die Laufzeit als Gestaltungsinstrument.
  • Die vorliegende Beschreibung belegt nicht, ob sich die Ergebnisse auf andere Vermögenswerte oder Handelsplätze übertragen lassen.

Schlagwörter

Volltext
# Settlement Manipulation in Prediction Markets


# Settlement Manipulation in Prediction Markets









Prediction markets increasingly list contracts settling on an asset price that holders can move by trading the underlying. We build a model showing that such contracts transfer wealth from prediction-market liquidity traders to manipulators and harm price discovery in the underlying, even as it becomes more liquid. After the launch of Polymarket's five-minute Bitcoin contract, settlement-time spot order flow spikes, causing large price reversals after settlement. Manipulators capture a large amount of profit, mostly from retail. Manipulation is largely absent in the fifteen-minute contracts: lengthening the contract horizon removes it, providing the market-design remedy our model and evidence support.

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Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.