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Kurzfristige Aktienumkehr um Gewinnmeldungen

Artikel Quantpedia

Zusammenfassung

Das Dokument beschreibt eine kurzfristige Umkehrstrategie rund um Gewinnmeldungen von Unternehmen. Sie konzentriert sich auf große, liquide US-Aktien, ordnet sie nach ihren Renditen in den Tagen vor einer Meldung und kauft dann zuletzt schwache Aktien, während sie zuletzt starke Aktien verkauft. Die Positionen sind gleichgewichtet und werden vom Tag vor der Meldung über den Meldungstag bis zum Folgetag gehalten.

Die zitierte Studie aus den Jahren 1996–2011 berichtet für diese Strategie eine durchschnittliche Dreitagesrendite von 1.45%, verglichen mit 0.22% in zufällig ausgewählten Zeitfenstern mit fiktiven Meldungen. Als mögliche Erklärung gilt, dass Market Maker vor erwarteten Meldungen einem höheren Bestandsrisiko ausgesetzt sind und für die Bereitstellung von Liquidität eine höhere Vergütung verlangen; darauf folgt eine Kursumkehr. Das Dokument stellt nicht fest, ob die Strategie Marktabschwünge absichert; laut Text sind weitere Tests nötig, um ihre Risiko- und Korrelationseigenschaften zu beurteilen. Auch Handelskosten oder Ausführungsbeschränkungen werden nicht behandelt.

Kernaussagen

  • Die Strategie kauft vor Gewinnmeldungen zuletzt schwache und verkauft zuletzt starke Aktien aus dem größten Segment leer.
  • Positionen sind gleichgewichtet und werden vom Tag vor bis zum Tag nach der Meldung gehalten.
  • Die zitierte Studie berichtet um Meldungen stärkere kurzfristige Umkehrbewegungen als in zufälligen Vergleichszeiträumen.
  • Als möglicher Mechanismus gilt eine höhere Vergütung für Liquiditätsbereitstellung, wenn Market Maker ein höheres Bestandsrisiko tragen.
  • Laut Dokument sind das Marktrisiko der Strategie und ihr möglicher Absicherungswert nicht belegt.

Schlagwörter

Diese Zusammenfassung wurde vom Research-Agenten von Stratmill anhand des Originals verfasst; sie ist keine Kopie der Quelle.