Mean-Field-Game-Analyse der Stablecoin-Peg-Erholung
Zusammenfassung
Das Paper modelliert, wie Arbitrageure und Privatanleger während einer Entkopplung fiatbesicherter Stablecoins auf Primär- und Sekundärmärkten interagieren. Das dynamische agentenbasierte Mean-Field-Game verknüpft Marktfriktionen mit Gleichgewichtspreisen und Nettoauftragsflüssen. So können die Autoren den Druck zuordnen, der Preise zurück zur Parität bewegt, und beurteilen, wann die Marktinfrastruktur möglicherweise unzureichend ist.
Das anhand von drei historischen Entkopplungsereignissen kalibrierte Modell bildet beobachtete Halbwertszeiten der Erholung nach und schreibt den größten Teil des stabilisierenden Drucks der Arbitrage am Primärmarkt zu. Die Sensitivitätsanalyse findet außerdem einen nichtlinearen Schwellenwert, oberhalb dessen sich die Erholung deutlich verlangsamt. Der Auszug nennt weder die Ereignisse noch Parameterschätzungen oder die Übertragbarkeit des Rahmens über diese Fälle hinaus. Die Ergebnisse sind daher als modellbasierte Evidenz zu verstehen, nicht als allgemeingültige Darstellung der Rückkehr zur Parität.
Kernaussagen
- Ein Mean-Field-Game bildet strategische Interaktionen zwischen Arbitrageuren und Privatanlegern bei Entkopplungen von Stablecoins ab.
- Der Rahmen verknüpft Marktfriktionen mit Gleichgewichtspreisen und daraus abgeleiteten Auftragsflüssen an Primär- und Sekundärmärkten.
- Das kalibrierte Modell bildet Halbwertszeiten der Erholung nach, die in drei historischen Episoden beobachtet wurden.
- Arbitrage am Primärmarkt erklärt den größten Teil des modellierten stabilisierenden Drucks.
- Die Sensitivitätsanalyse identifiziert einen nichtlinearen Schwellenwert, der mit einer langsameren Rückkehr zur Parität verbunden ist.
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Volltext
# Who Restores the Peg? A Mean-Field Game Approach to Model Stablecoin Market Dynamics # Who Restores the Peg? A Mean-Field Game Approach to Model Stablecoin Market Dynamics USDC and USDT are the dominant stablecoins pegged to \$1 with a total market capitalization of over \$300B and rising. Stablecoins make dollar value globally accessible with secure transfer and settlement. Yet in practice, these stablecoins experience periods of stress and de-pegging from their \$1 target, posing significant systemic risks. The behavior of market participants during these stress events and the collective actions that either restore or break the peg are not well understood. This paper addresses the question: who restores the peg?. We develop a dynamic, agent-based mean-field game framework for fiat-collateralized stablecoins, in which a large population of arbitrageurs and retail traders strategically interact across primary and secondary markets during a de-peg episode. The key advantage of this equilibrium formulation is that it endogenously maps market frictions into a market-clearing price path and implied net order flows, allowing us to attribute peg-reverting pressure by channel and to stress-test when a given infrastructure becomes insufficient for recovery. Using three historical de-peg events, we show that the calibrated equilibrium reproduces observed recovery half-lives and yields an order flow decomposition in which system-wide stress is predominantly stabilized by primary-market arbitrage. Finally, a quantitative sensitivity analysis identifies a non-linear breakdown threshold, beyond which a de-peg becomes markedly slower to reverse.
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